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Wenn «Hänseli» zum Problem wird

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Die Beratungsgruppen, der Verein ehemaliger Landwirtschaftschüler, die Kantonale Pflanzenbaustation Grangeneuve haben am Freitagabend zur Flurbegehung auf den Pachtbetrieb von René Bapst, Gansmatt, eingeladen.

Der Hahnenfuss (im Volksmund auch «Hänseli» genannt) sei vor allem auf mittel intensiv genutzten Mähwiesen zwischen 750 und 900 m zu finden, führte Berater Stefan Dubach aus. Weil das Englische Raygrass nicht mehr das Hauptgras des Bestandes bilde und Ersatzgräser wie z. B. Schwingel, Timothe, Fuchsschwanz oder Knaulgras fehlen, habe der scharfe und kriechende Hahnenfuss Platz zur Ausbreitung.

Als vorbeugende Massnahmen nannte Dubach die regelmässige Frühlingsweide, narbenschonendes Befahren, Vermeidung des Absamens und Stärkung der Gräser. Wer den Hahnenfuss im ersten Aufwuchs nicht bekämpfen könne, solle eine chemische Flächenbehandlung vorsehen. Für Flächenbehandlungen auf ÖLN-Naturwiesen sei dieses Jahr noch eine Sonderbewilligung erforderlich. Dubach verwies auch auf die einzuhaltenden Wartefristen.

Kein Antibiotikaeinsatz vorgesehen

Laut den Fachleuten ist die Feuerbrand-Gefahr vorderhand gering. Dies könnte sich jedoch bei feuchtwarmer Witterung rasch ändern, sagte Dubach. Letztes Jahr wurde am 13. Mai in Plaffeien die erste Infektion festgestellt. Die vier Oberland-Gemeinden Plaffeien, Oberschrot, Zumholz und Brünisried waren am stärksten betroffen. Es mussten über 500 Obstbäume gerodet werden. In den übrigen Regionen des Kantons war der Befall gering.

Im Kanton Freiburg wurden keine Gesuche für den Einsatz des Antibiotikums Streptomycin gestellt. ju

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