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«Wenn nötig bis ans Bundesgericht»

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Autor: Anton Jungo

Freiburg Vor einer Woche war bekannt geworden, dass Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser die Untersuchung gegen einen hohen Beamten der Kantonspolizei eingestellt und auf ein Strafverfahren verzichtet hat (vgl. FN vom 12. Mai 2009).

Um Einsicht in die Akten nachgesucht

Franz Riklin, emeritierter Professor an der Universität Freiburg, setzte sich in einem Leserbrief in den FN mit dem Fall auseinander und kündigte an, dass er beim Untersuchungsrichteramt um Einsicht in die Akten dieses Nichtanhandnahmeentscheides nachsuchen werde.

Illegales Handeln

Am Dienstag erhielt Franz Riklin von Untersuchungsrichter Jean-Luc Mooser die Mitteilung, dass ihm die Akteneinsicht verweigert werde. «Nach meiner Auffassung ist das illegal, da das Bundesgericht jüngst entschieden hat, dass Interessierte Anspruch auf Einsicht in solche Entscheide haben, ausser wenn höherwertige Gegeninteressen Betroffener, etwa des Opfers, bestehen», betont Riklin gegenüber den FN. Dass in diesem Fall solche Interessen bestünden, sei nicht anzunehmen.

Gibt es was zu verstecken?

Für Franz Riklin ist klar, dass im Nichtanhandnahmeentscheid Belastendes steht, andernfalls wäre ihm wohl Einsicht gewährt worden. «Man hat etwas zu verbergen», betont er und wird deshalb gegen den Entscheid, keine Akteneinsicht zu gewähren, beim Kantonsgericht Beschwerde einreichen. «Ich bin bereit, bis ans Bundesgericht zu gelangen», erklärt er.

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