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Wenn Olympic den Turbo zündet

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Wenn Olympic den Turbo zündet

Basketball – Auch Boncourt konnte die Heilig-Kreuz-Festung nicht stürmen

Im letzten Spiel des Jahres bezwang Freiburg Olympic gestern zuhause das finanziell angeschlagene Boncourt dank einem starken zweiten Viertel (27:9) klar. Mrazek und Orr waren die Matchwinner des Leaders.

Autor: Von FRANK STETTLER

Boncourt sorgte zuletzt für negative Schlagzeilen. Der Club hat erhebliche finanzielle Probleme. Ein Krisen-Komitee versucht nach der Demission von Präsident Pierren neues Geld zu generieren. Laut Medienberichten benötigt der Club rund 350 000 Franken, um die Saison zu Ende spielen zu können. Der Däne Iversen machte gestern das letzte Spiel für die Jurassier. Weitere Abgänge sind möglich, obwohl bisher die Löhne pünktlich überwiesen wurden.Zumindest im ersten Viertel hatten die Spieler Boncourts ihre Köpfe frei. Mit einer Zonenverteidigung wurde Olympic das Leben schwer gemacht. Die Gastgeber brauchten Zeit, um ein Mittel dagegen zu finden. Dennoch führte das «Red Team» nach zehn Minuten knapp (18:19).

Boncourt nur Zuschauer

Das zweite Viertel gehörte dann nur noch Olympic. Quidome, der für Perrier-David kam, brachte neuen Schwung. Orr und Mrazek skorten, Boncourt wurde überrannt. Coach Dessarzin versuchte alles, hatte bereits nach 14. Minuten alle seine zur Verfügung stehenden Spieler eingesetzt. Doch im Abschluss blieben die Gäste, ganz im Gegensatz zu den Freiburgern, schwach. Das brutale Viertelresultat lautete 27:9 für Olympic. Boncourts Gino Martinez konsterniert: «Im ersten Viertel haben wir doch gezeigt, dass wir mithalten können. Dann steigerte Olympic sein Spielniveau und wir brachen ein. Ich weiss nicht, was passierte. Wir hörten schlicht auf zu spielen. Die finanziellen Probleme haben uns jedenfalls nicht belastet. Wir wurden gut über die Situation informiert.»

Mrazek überragend

Nachdem Perrier-David und Co. die Jurassier zunächst nach der Pause teilweise umkurvten wie Slalomstangen, bäumte sich der Gast dann doch noch einmal auf. Mit dem Mute der Verzweiflung warf Boncourt im Schlussviertel alles nach vorne, was kurzfristig Erfolg brachte. Aber bis auf den starken Amerikaner Bing und Tait konnten sie zu wenig in die Waagschale werfen. Speziell der Boncourt-Captain Block kam überhaupt nicht auf Touren (nur zwei Zähler). Letztlich war es der überragende Harold Mrazek (22 Punkte), der für die Differenz sorgte.Olympic geht damit als souveräner Leader in die Weihnachtspause. Bis zum 3. Januar haben die Spieler Urlaub. Zeit, welche das US-Trio Polk/Orr/Esterkamp nutzt, um der Heimat einen Besuch abzustatten. Der nächste Ernstkampf für die Freiburger steht am 6. Januar beim B-Ligisten Neuenburg an (Cup-Achtelfinal).

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