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Wenn Sex zur Routine verkommt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ratgeber Beziehung

 Meine Frau und ich sind schon sehr lange ein Paar. Wir verstehen uns gut und führen eigentlich ein glückliches Leben. Ausser was den Sex betrifft. Er ist zur absoluten Routine verkommen, langweilig, unbefriedigend und frustrierend. Was können wir tun, um wieder Leben in unser Bett zu bekommen?N.T.

 Es können viele Gründe dahinterstecken, wenn die Sexualität einschläft oder gar zum Streitpunkt wird. Der Ansatzpunkt von David Schnarch ist ein guter Einstieg:

Er hat eine Unterscheidung zwischen partnerbestimmter und selbstbestimmter Sexualität eingeführt. Partnerbestimmt bedeutet, seine Sexualität so zu zeigen, dass eine bestätigende Reaktion des Partners erwarten werden kann. Man fragt zuerst, was der Partner will, und richtet sich danach. Selbstbestimmte Sexualität ist eine Sexualität, die einem selbst entspricht. Hier fragt man zuerst, was man selber will, welche Vorlieben man hat, welche Fantasien man in Szene setzen will. Partnerbestimmt ist nicht gleichbedeutend mit rücksichtsvoll, so wie selbstbestimmt nicht egoistisch ist. Der Partner kommt jeweils anders ins Spiel.

Wenn man der partnerbestimmten Sexualität alles opfert und sich selbst vergisst, tut das beiden nicht gut, das liegt auf der Hand. Aber über seine eigenen Wünsche ohne Rücksicht auf den Partner zu sprechen, ist riskant. Vielleicht bekommt er Angst, oder er findet die Wünsche peinlich oder lächerlich, er kann sie abwerten. Zudem bleibt es nicht folgenlos, sich mit seinem eigenen Begehren zu beschäftigen. Es kann ein grosser Unterschied zwischen dem, was ist, und dem, was sein sollte, auftreten. Was tun Sie, wenn grosse Abweichungen auftreten?

Die Sexualität unter Schnarchs Ansatz zu betrachten, braucht Mut. Eine Veränderung bringt dies aber auf alle Fälle.

Nadia Dupontist Psychologin FSP und arbeitet für das Familieninstitut für Forschung und Beratung an der Universität Freiburg. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt im Broyetal. www.paarlife.com; kostenlose Beratung Partnerschaftsfragen freitags von 14 bis 16 Uhr, Familieninstitut Uni Freiburg, 026 300 73 57.

 

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