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Wenn verrückte Texte feuchtfröhlich vorgetragen werden

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Janine Rufener

Am 13. November fand ein solcher Poetry Slam im Centre Fries in der Stadt Freiburg statt. Viele Studenten aus der ganzen Schweiz kamen, um etwas vorzutragen oder um den anmutigen Textern zu lauschen.

Ein verkleideter Psychologielehrer

Und der Ort des Geschehens ist wie gemacht für diese Art von alternativer Veranstaltung. Das Fries sieht aus wie eine klassische Studentenbude: Omas Möbel, Playmobilposter, tibetische Gebetsfahnen und zu trinken gibts in erster Linie Bier, Whisky und Wein.

Den Anfang machte kein Dichter, sondern ein als «Samichlous» verkleideter Psychologielehrer («mit nichts drunter»). Er spielte ein Lied namens «Anfang» auf seiner Sitar (indisches Zupfinstrument) und später präsentierte der bärtige Mann ein anderes Stück, die «Verspätung».

Weltuntergangsstimmung

Einer der Dichter stellte dem Publikum einen Text mit dem Titel «Chaos Theorie» vor, welcher ein Weltuntergangs-Gedicht sei. Und wer hat Schuld daran? Die Menschheit, um genauer zu sein, ein Physiker und um ganz genau zu sein Peter. Peter hat eine Teleportiermaschine entwickelt, welche die Erde verschlang. Und warum? Am vorhergehenden Tag traf er im Bus eine nymphomanische Nudistin, der er, wegen einer Rechtskurve, seinen Kaffee über die Bluse schüttete. Als echter Gentleman lud er sie zu sich nach Hause ein, um ihre Bluse zu waschen. Also war das plötzliche Sexualleben eines Physikers Schuld am Weltuntergang. Tja, so kanns gehen.

Das Leben eines Kellners

«Puls» war der Text eines anderen Dichters, der über sein Leben als genervter Kellner sprach. Zum Beispiel war da eine betagte Dame, die auf einen Tisch deutete, der mit einem «Reserviert»-Schild versehen war, und fragte: «Isch dä Tisch wirklich reserviert?» Der überforderte Kellner regt sich innerlich sehr auf. Er denkt sich sogar, ob er der Dame die Antwort als Arschgeweih tätowieren soll, und erwidert ihr freundlich: «Ja, liäbi Fräu, isch wirkli räserviert!»

Fazit: Alles in allem ist solch ein Slam genau das richtig für alle, die gerne Texte schreiben, hören, oder einfach einen feuchtfröhlichen Abend verbringen möchten.

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