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Wer gefrorene Scheiben nicht richtig putzt, riskiert den Permis-Entzug

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Autor: karin aebischer

1,6 Millimeter Mindestprofiltiefe sind bei Sommer- und Winterpneus gesetzlich vorgeschrieben, vier Millimeter werden wärmstens empfohlen. «Wenn Winterreifen weniger als vier Millimeter messen, sollten diese im Herbst gar nicht mehr montiert werden», erklärt Thomas Waeber, Chef-Techniker des Amtes für Strassenverkehr und Schifffahrt (ASS). Bei den periodischen Fahrzeugprüfungen sind im Frühling wie im Herbst die gleichen Kriterien massgebend. Für die Fahrzeughalterin oder den Fahrzeughalter gilt es im Herbst bloss das Auto auf die Wintermonate vorzubereiten.

Sparen hat Folgen

«Winterreifen sind in der Schweiz, im Gegensatz zu den Nachbarländern, gesetzlich nicht vorgeschrieben», erläutert Waeber. Wer jedoch mit seinem Fahrzeug wegen mangelnder Winterausrüstung auf schneebedeckter Fahrbahn steckenbleibt, könne gebüsst werden. Es sei auch nicht zu empfehlen, die Winterreifen aus Spargründen nur auf der Antriebsachse zu montieren. «Das Fahrverhalten könnte dadurch insbesondere in Kurven und auf schneebedeckten Fahrbahnen kritisch beeinflusst werden und ausbrechen», mahnt er.

CD ist kein Eisschaber

Bevor es draussen kalt und winterlich wird, sollte man nicht nur sich selber warme Kleider besorgen und die Heizung überprüfen, auch die Scheibenwaschanlage des Autos muss mit frostsicherem Reiniger aufgefüllt, die defekten Scheibenwischerblätter ersetzt und die Türschlösser gegen Zufrieren behandelt werden. Und wer bei Frost sein Auto am frühen Morgen mit gefrorenen Scheiben vorfindet, sollte nicht mit der erstbesten CD-Hülle mit Enteisen beginnen, sondern professionell ans Werk gehen. «Eisschaber, Schneebesen und Handschuhe sind Utensilien, die besonders im Winter im Auto nicht fehlen dürfen», sagt der Direktor des Strassenverkehrsamtes, Roland Klaus. Wer sich nicht genügend Zeit nimmt und bloss ein kleines Guckloch freimacht, gefährdet nicht nur sich selber und andere Verkehrsteilnehmer, sondern riskiert auch eine Busse und den Permis-Entzug. «Pro Jahr verzeichnen wir deswegen zirka ein halbes Dutzend Fahrausweisentzüge», erläutert Klaus.

Setzt man sich bereits Mitte Oktober mit all diesen Vorbereitungsmassnahmen auseinander, ist man auch gegen plötzliche Wintereinbrüche, wie in den letzten Oktobertagen, gefeit und muss bei Schnee nicht auf das Autofahren verzichten.

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