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Wer Hunger hatte am 1. August an der Seepromenade,

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Autor: Von ANGELICA TSCHACHTLI

Wer Hunger hatte am 1. August an der Seepromenade, der konnte eine Expo-Wurst verzehren, genau wie ein Jahr zuvor. Nur hatte die Wurst dieses Jahr einen anderen Namen. Die «Monolith-Wurst» schmeckte aber genau gleich. Das Rezept war nämlich dasselbe. Die Organisatoren des ersten Monolith-Festes, Peter Lüdi und Minigolf-Besitzerin Margot Hänni, genannt «Chröttli», haben das Expo-Wurst-Rezept von einem lokalen Metzger erhalten. Zusammen mit dem rostigen Blech des Monolithen haben sie nicht nur für das Auge, sondern auch für den Magen die Voraussetzung zur perfekten Expo-Nostalgie geschaffen.

Für den grösseren Hunger gab es einen Teller mit Reis, der mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt war und den Murtensee symbolisieren sollte. Darauf setzte der Koch ein quadratisches Stück Fleischkäse-Monolith. Farblich zwar nicht ganz dem Vorbild entsprechend, war es dennoch eine originelle Idee für die Menükarte des Monolith-Festes.
Musikalisch wurden die Festleute von den zwei Profi-Musikern Stan und Dan begleitet, die beide auch Monolith-Fans sind. Stan singt auch bei der Pepe-Lienhard-Band mit und wird bald mit Udo Jürgens als Background-Sänger auf Tournee gehen.
«Nicht alles ist hier Original-Monolith-Blech», erklärt Peter Lüdi die Fest-Einrichtung neben der Minigolf-Anlage. Aber einen Unterschied zwischen dem rostigen Blech des aufgestellten Häuschens und der Bartheke sieht das Auge nicht. «Die Leute sind zufrieden, dass vom Monolithen doch noch etwas geblieben ist.» Damit beschreibt er nicht nur das Befinden der Leute am ersten Monolith-Fest, sondern meint wohl auch sich selber. Peter Lüdi war nämlich Mitglied der Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Monolithen, und es wäre ihm lieber, wenn dieser noch auf dem Murtensee stünde wie vor einem Jahr. «Traurig war ich, als sie ihn abbauten», sagt Lüdi nachdenklich.

Ein Schiff voll rostiges Blech

«Jetzt ist es Nostalgie», sagt Lüdi über die Monolith-Souvenirs. Nicht alles Blech landete beim Schrotthändler. Peter Lüdi, Metallbauschlosser mit eigenem Geschäft, kaufte «ein Schiff voll» rostiges Blech, das vom Monolithen stammt. Zusammen mit dem Künstler Madörin baut er kleine und auch grössere Monolithe als Souvenirs. Madörin hat auch die Bar des Monolith-Festes gestaltet.

«Und im 2004 wird es das zweite Monolith-Fest geben», kündigt Peter Lüdi entschlossen an.

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