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Wer schwanger ist, braucht mehr Eiweiss

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Ratgeber Ernährung

Corinne Spahr

Wer schwanger ist, braucht mehr Eiweiss

Ich bin 30 Jahre alt und habe erfahren, dass ich schwanger bin. Können Sie mir bitte mitteilen, auf was ich in der Ernährung besonders achten muss? R. G.

Grundsätzlich gelten während der Schwangerschaft die gleichen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung wie bei nicht schwangeren Frauen (siehe Lebensmittelpyramide www.sge-ssn.ch).

Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat benötigen Sie ein wenig mehr Eiweiss (ca. 8 g) und etwa 250 kcal mehr Energie. Ihr Kind benötigt diese zuätzliche Nahrung zum Wachsen, sie benötigen diese zur Bildung von neuem Körpergewebe.

Ideale Snacks sind z. B. ein Stück Brot und ein Stück Käse oder ein Joghurt mit frischen Früchten und ein Stück Brot. Zu empfehlen ist auch ein Stück Brot mit Hüttenkäse und einem Rüebli, einem Glas Milch und einem Früchtebrötli.

Während der Schwangerschaft benötigen Sie mehr Vitamine (B1, B2, Niacin, B6, B12, Folsäure, A, C, E) und Mineralstoffe (Phosphor, Magnesium, Jod, Zink und Eisen). Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie die meisten dieser Nährstoffe ausreichend zu sich nehmen.

Doch gibt es Situationen, wo ein Zusätzpräparat (v. a. Eisen und Folsäure) Sinn macht.

Hier einige wichtige Regeln: Trinken Sie mind. 11?2 bis 2 Liter ungesüsste Getränke und essen Sie täglich 4 bis 5 Portionen Gemüse und Obst. Bevorzugen Sie Vollkornprodukte (Müesli, Brot) und nehmen sie drei Portionen Milch- und Milchprodukte zu sich. (Wichtig: auf Rohmilch und ungereiften Rohmilchkäse verzichten)

Ergänzen Sie ihren Speiseplan mit Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Nüssen und hochwertigen Fetten wie Raps- und Olivenöl. Verwenden Sie jodiertes Kochsalz.

Mit Süssigkeiten und salzigen Sachen sollten sie massvoll umgehen.

Da es für die meisten Genussmittel keinen sicheren Grenzwert gibt, wann eine Schädigung des Ungeborenen ausgeschlossen werden kann, sollte die Menge an koffeinhaltige Getränke von 2 bis 3 Tassen nicht überschritten werden. Auf Alkohol und Nikotin sollten Sie möglichst verzichten, da diese die weitaus grösseren Risiken für die Gesundheit des Ungeborenen bergen.

Corinne Spahr ist diplomierte Ernährungsberaterin mit einer eigenen Praxis im Zentrum für Ernährungsberatung und Bewegung in Bern. Sie wohnt in Überstorf. corinne.spahr@bluewin.chwww.corinnespahr.ch.

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