Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wer sucht, der findet – dank ScienceWISE

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

FreiburgDer Freiburger Informatikprofessor Philippe Cudré-Mauroux hat an der International Semantic Web Conference in Bonn einen Preis für seine Forschung über Internet-Suchmaschinen erhalten. Das meldet die Universität Freiburg. Er hat mit seinem Team ein neues Klassifizierungssystem entwickelt. Das Projekt mit den Namen ScienceWISE mache Suchresultate zuverlässiger, präziser und vollständiger. Beteiligt an der Entwicklung sind Forscher der ETH Lausanne und des Forschungszentrums Cern.

Das System beschränkt sich nicht auf Stichwörter, es berücksichtigt den Inhalt eines im Internet veröffentlichten Artikels. Nutzer können von einem Begriff zum nächsten navigieren und finden so die mit dem eingegebenen Begriff verwandten Themen.

Bessere Resultate

Herkömmliche Systeme stossen an ihre Grenzen: Wenn ein Artikel nicht exakt das in der Suchmaschine eingegebene Wort enthält, in einer anderen Sprache verfasst ist oder absichtlich Synonyme enthält, erscheint er nicht in der Resultateliste. Das neue Suchsystem bietet die Möglichkeit, alle das Thema betreffenden Publikationen aus dem Web zu importieren, und ergänzt diese mit einer Rangliste, so dass die passendsten Treffer zuerst aufgeführt werden. Vor allem für Wissenschaftler ist diese Möglichkeit eine Hilfe.

«ScienceWISE funktioniert bereits sehr gut und ist unter Physikern äusserst erfolgreich», so Cudré-Mauroux. «Unser Ziel ist es, eines der wichtigsten Systeme zur Organisation wissenschaftlicher Publikationen zu erschaffen.» Systeme wie ScienceWISE werden von Fachleuten als Systeme dritter Generation bezeichnet (Web 3.0). fca

Mehr zum Thema