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«Werde Fotos nach Hause schicken»

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Nach einem auch für ihn persönlich verhaltenen Saisonauftakt ist der 34-jährige Ryan Gunderson definitiv in der National League angekommen. Der smarte Offensiv-Verteidiger steht nach 15 Spielen bei 2 Toren und 12 Assists und wird damit morgen Freitag in Zug erstmals als Topskorer von Gottéron auflaufen. Im Interview erklärt der US-Amerikaner, weshalb ihn der Trainerwechsel von Mark French zu Christian Dubé beflügelt hat und was er vom Topskorer-Shirt hält.

 

Ryan Gunderson, war der 2:1-Sieg vom Dienstag in Bern das Resultat vom neu gewonnenen Selbstbewusstsein Gottérons?

Tatsächlich spielen wir seit einigen Partien immer besser und sind an jedem Abend kompetitiv. Insbesondere haben wir an Selbstvertrauen gewonnen, was das Spiel mit dem Puck betrifft. Wir spedieren die Scheibe nicht mehr einfach in die Offensivzone, um ihr dann hinterherzujagen.

Die Angriffsauslösung ist augenscheinlich variantenreicher geworden und führt nicht mehr fast ausschliesslich über die Flügel, wie es noch unter Mark French der Fall war. Was wurde im Spiel nach vorne konkret verändert?

Das hängt sicher auch vom Gegner ab, aber grundsätzlich wollen wir aktiver sein, indem wir auch immer wieder nach neuen Lösungen suchen. Wir versuchen jetzt schnell nach vorne zu spielen, sei es mit einem langen Pass auf die Flügelstürmer oder aber durch die Mitte. Wir wollen die Scheibe mehr im Zentrum halten und sie dadurch besser kontrollieren. Auf diese Weise ergeben sich mehr Möglichkeiten, im Angriff etwas zu kreieren.

Gleichzeitig ist wieder ein kämpferischeres Gottéron zu sehen …

Das geht natürlich mit dem Selbstvertrauen einher. Wir wissen, dass wir jeden Match gewinnen können, solange wir die Dinge richtig machen. Wie gesagt, es wird besser. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, aber ich bin zuversichtlich. Wir haben ein gutes Team, in dem sich alle gegenseitig helfen. Wir pushen uns und bleiben positiv, auch in schwierigen Zeiten wie zuletzt.

Der schlechte Saisonstart hat zur frühen Entlassung von French geführt. Wie haben Sie den Trainerwechsel erlebt?

Christian Dubé als Trainer hat mir persönlich viel geholfen. Seine Sicht des Spiels ist meiner sehr ähnlich, diesbezüglich sind wir definitiv kompatibel. Und Sean Simpson (Red.: der neue Coach-Advisor) ist ein Gewinn für die gesamte Mannschaft. Er ist stets positiv eingestellt, achtet auf die Details und zeigt uns auf, wo wir noch Potenzial haben. Es sind viele kleine Dinge, die sich in eine gute Richtung entwickelt haben.

Es ist wohl kein Zufall, dass Sie in den sechs Partien unter French nur drei Assists, seither in neun Spielen aber ebenso viele Skorerpunkte erzielen konnten …

Das liegt sicherlich an der bereits erwähnten veränderten Spielweise mit der grösseren Puckkontrolle. Und ich habe nun definitiv mehr Freiheiten. Damit will ich nichts gegen French sagen, aber jeder hat eben seinen ganz eigenen Stil und sein System. So wie wir jetzt spielen, wollte ich es schon immer tun, und so habe ich auch in der Vergangenheit in Schweden bereits gespielt. Ich fühle mich jetzt ganz einfach besser auf dem Eis.

Inwiefern mussten Sie sich nach sieben Jahren in der schwedischen Liga noch dem hiesigen Eishockey anpassen?

Letzten Endes ist Eishockey überall das gleiche Spiel. Aufgefallen ist mir aber, dass in der Schweiz einige Teams deutlich passiver agieren als in Schweden, wo du permanent unter Druck stehst und das Laufspiel dominiert. Hier betreiben Mannschaften ein doch eher passives Forechecking. Wie in Schweden auch ist die National League jedoch eine schnelle Liga. Einige Dinge unterscheiden sich, andere sind gleich, alles in allem nehmen sich die beiden Ligen nicht viel.

Im Vergleich zu Schweden definitiv anders ist die Kennzeichnung des Team-Topskorers mit einem speziellen Shirt, das Sie am Freitag in Zug erstmals tragen werden. Was halten Sie von dieser Schweizer Besonderheit?

Ich finde es cool, auch wenn es ein wenig seltsam aussieht. Ich weiss nicht, ob ich das Trikot lange tragen will. (lacht) Ich werde ganz bestimmt ein paar Fotos nach Hause schicken, um zu zeigen, was hier abgeht.

Wie wichtig sind Ihnen Skorerpunkte?

Sehr wichtig. Das ist mein Spiel. Ich bin der Typ für das Powerplay und dafür da, meine Mitspieler in Szene zu setzen. Von mir wird Produktivität erwartet, das macht mich aus.

Sie schauen also auf die Statistiken. Und wie sieht es mit der Tabelle aus? Ist Ihnen bewusst, dass Gottéron mit einem Sieg in Zug den Anschluss an die Playoff-Plätze herstellen könnte?

Ich schaue die Tabelle schon ab und zu an, gerade wenn wir gewonnen haben. Zu sehen, dass wir näher an den Strich heranrücken, hilft mental. Uns bietet sich in Zug die Möglichkeit, mit positiven Gefühlen in die Nationalmannschaftspause zu gehen und an weiteren Details zu arbeiten.

Der morgige Gegner

Fakten zum EV Zug

• EVZ-Stürmer Gregory Hofmann hat in 15 Partien bereits 13 Treffer erzielt. Das sind nur 11 weniger als alle Gottéron-Stürmer zusammen in gleich vielen Spielen.

• Mit einer Erfolgsquote von 72 Prozent stellen die Zuger das schlechteste Boxplay der Liga.

• EX-SCB-Goalie Leonardo Genoni ist mit einer Fangquote von unter 90 Prozent in seinem neuen Club noch nicht auf Touren gekommen.

• Verletzt sind Fabian Schnyder, Erik Thorell und Sven Senteler.

Swiss Ice Hockey Day

Gunderson, Stalberg und Glauser in Düdingen

Der Schweizer Eishockey-Verband führt am Sonntag den Swiss Ice Hockey Day 2019 durch. An 80 Standorten schweizweit erhalten Knaben und Mädchen bis 16 Jahre die Gelegenheit, mit ihren Stars auf dem Eis zu stehen und eine Trainingseinheit zu absolvieren.

Auch beim EHC SenSee-Future in der Düdinger Eishalle findet am Sonntag von 9 bis 12  Uhr der Swiss Ice Hockey Day statt. Neben den vier Got­téron-Spielern Ryan Gunderson, Lukas Lhotak, Sandro Schmid und Viktor Stalberg werden auch Andrea Glauser (SCL Tigers), Joël Vermin (HC  Lausanne) aus der National League sowie Leonardo Fuhrer (GCK Lions), Gill Ducret (HC Sierre) und Sandro Brügger (EHC Visp) aus der Swiss League sowie Spielerinnen der Freiburg Ladies vor Ort sein.

Weitere Standorte sind Marly (u. a. mit Julien Sprunger, Andrei Bykow und Killian Mottet) sowie Romont (mit David Desharnais).

Die Teilnahme am Swiss Ice Hockey Day ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Lediglich Helm und Handschuhe muss jedes Kind selber mitbringen.

 

Vorschau

Zum ersten Mal gegen den Titelfavoriten aus Zug

Vor der elftägigen Nationalmannschaftspause spielt Gottéron morgen Abend erstmals in dieser Saison beim EV Zug. Um dem kräfteraubenden Sieg vom Dienstag in Bern Rechnung zu tragen, stand bei den Freiburgern gestern kein Eistraining auf dem Programm. Einzig die verletzten Stürmer Andrei Bykow und Julien Sprunger begaben sich aufs Eis und arbeiteten an ihren Comebacks. Derweil Sprunger bei der Reprise am 12.  November gegen Genf sicher spielen dürfte, ist nun auch die Rückkehr von Bykow nicht ausgeschlossen.

Am Freitag spielen

Biel – Ambri 19.45

Servette – Lugano 19.45

Rapperswil – Davos 19.45

Lausanne – Bern 19.45 Zug – Gottéron 19.45

 

 

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