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Werkhof Brügi: «Waldbestände im Sense-Oberland bestmöglich nutzen»

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Autor: Pascale Hofmeier

Erdhaufen, Holzstapel und Baumaschinen umringen den Aushub für den neuen Forstwerkhof des Staatsforstbetriebs Sense. Im Staatswald «Obere Brügi», in unmittelbarer Nachbarschaft des Schiessstandes Brügi in Rechthalten, wird seit einer Woche gebaggert. Gestern war der offizielle Spatenstich für den 30 Meter langen und 15 Meter breiten Holzbau.

Wald gut bewirtschaften

Staatsrat Pascal Corminboeuf begann diesen kalten und regnerischen Maitag mit einer afrikanischen Volksweisheit: «In einigen Ländern Afrikas bedeutet die Aussage Es ist schönes Wetter’ es regnet.» Es sei gutes Wetter für den Wald und die Landwirtschaft.

«Der Spatenstich ist ein bedeutender Moment für die Waldwirtschaft im Sensebezirk», sagte Corminboeuf. Nicht nur liege dem Staat Freiburg daran, die Waldbestände in dieser Region gut zu bewirtschafen. Er sorge auch dafür, dass diese «bestmöglich» unterhalten würden. Neben dem praktischen Nutzen werde mit dem Forstwerkhof ein Zeichen für nachhaltiges Bauen mit der einheimischen und erneuerbaren Ressource Holz gesetzt.

Zentraler Standort

«Die Staatsforstequipe Sense hatte bisher keinen Werkhof, der diesen Namen verdiente», sagte Walter Schwab, Vorsteher des Amts für Wald, Wild und Fischerei. Der Standort Rechthalten Brügi sei zentral und dadurch für die Waldbewirtschaftung ideal. Mit dem Neubau nehme der Staat seine Verantwortung wahr und stärke die Forstbetriebe, sagte Schwab (vgl. Kasten). Insbesondere im oberen Sensebezirk sei diese Verantwortung gross. Dies auch, weil in vergangenen Jahrhunderten der Wald grossflächig abgeholzt wurde – ohne Rücksicht auf seine Schutzfunktion. Dadurch wurden Hangrutschungen und Murgänge ausgelöst. Die Wiederaufforstung begann um 1890. «Das ist bis heute eine riesige Arbeit», sagte Schwab. Es sei wichtig, die Forstbetriebe zu stärken. Der Standort sei auch als Schnittstelle zur Öffentlichkeit gedacht, zum Beispiel für den Empfang von Schulklassen oder Gruppen. Eine weitere Möglichkeit sei, einen Waldlehrpfad zu errichten, sagte Schwab.

Der Ammann von Rechthalten Marcel Kolly begrüsste den Forstwerkhof im Namen der Einwohner: «Für eine kleine Gemeinde ist es eine besondere Wertschätzung, wenn der Kanton hier etwas realisiert.»

Bauzeit bis Ende Jahr

Der Werkhof wird im Minergie-P-Eco-Standard gebaut. Ein Teil des Holzes, aus dem das Gebäude erstellt wird, kommt von den Bäumen, die für den Aushub gefällt werden mussten. Kosten wird der Holzbau rund 1,1 Millionen Franken. Verläuft alles nach Plan, wird der Werkhof bis Ende Jahr fertiggestellt sein.

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