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Wettbewerb für neuen Werkhof

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Wettbewerb für neuen Werkhof

Courgevaux investiert in Gemeinde-Infrastrukturen

Das Budget der Gemeinde Gurwolf (Courgevaux) sieht für 2007 eine ausgeglichene Rechnung vor. Für das kommende Jahr sind Investitionen im Tiefbau vorgesehen, und der Bau eines Werkhofes auf dem Container-Sammelplatz wird projektiert.

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Roland Plaen, Syndic von Courgevaux, informierte die 71 Stimmbürger zu Beginn der Gemeindeversammlung vom Mittwoch über den Auftstieg der Gemeinde von der vierten in die dritte Klasse. «Dies ist vor allem auf die Bevölkerungszunahme zurückzuführen», erklärte er dazu. In den 90er-Jahren zählte Courgevaux 800 Einwohner, 2007 werden es rund 1300 sein. Die negativen Auswirkungen des Klassenwechsels schätzt der Gemeinderat auf rund 250 000 Franken.Der Kanton setzt den Gemeindesteuerfuss für Courgevaux von bisher 70 auf neu 62,5 Prozent für natürliche und juristische Personen fest. Das ist eine Folge der Einführung des neuen Freiburger Spitalnetzes auf Januar 2007 und die damit verbundene Übernahme der Spitalkosten des Kantons (s. auch FN vom 29. November). Der neue Gemeindesteuersatz wurde unverändert übernommen, daher musste nicht darüber abgestimmt werden.

Ausgeglichenes Budget präsentiert

Trotz des Klassenwechsels von der vierten in die dritte Klasse konnte Gemeinderat Michel Jacquat (Finanzen), ein praktisch ausgeglichenes Budget der laufenden Rechnung 2007 vorstellen. Bei Aufwand und Ertrag von rund 4,6 Millionen Franken resultiert ein kleiner Gewinn von 2190 Franken. Die Stimmbürger haben das Budget einstimmig angenommen.Die Nettoverschuldung ist von 4,8 im Jahre 2005 auf 2,52 Millionen Franken im Jahre 2006 gesunken und beträgt für 2007 neu 2,53 Millionen Franken oder rund 2000 Franken pro Einwohner.Die Nettoinvestitionen für 2007 betragen rund 277000 Franken, sie sind von Cédric Bigler, Präsident der Finanzkommission, zur Annahme empfohlen worden. Die Investitionen wurden einstimmig angenommen.

Strassen, Wasser und Werkhof

In der Detailabstimmung der Neuinvestitionen wurden folgende Projekte genehmigt: 2. Etappe Fussweg Zbinden-Gravograph (40 000 Franken), Feinbelag Freiburgstrasse (65 000 ), Umlegung Trinkwasserleitung Bahnhofstrasse-Champ Olivier (300 000) und ein Kredit über 600 000 Franken für den Bau eines Werkhofes. Für den Werkhof stimmten 42 Ja und 11 Nein.Die Stimmbürger entschieden sich für den vom Gemeinderat vorgeschlagenen Weg eines Wettbewerbs zur Realisierung des Werkhofes. Er wird auf dem Container-Sammelplatz gebaut und soll als Garage für die Strassenputzmaschinen und Feuerwehrautos und als Depot für Salz, Dünger und technische Materialien dienen. Mit dem Werkhof sollen gemäss dem Gemeinderat auch Zusatznutzen verbunden werden wie: Zivilschutzraum, Sammelplatz-Erweiterung, Parking im Dorfzentrum, Veranstaltungslokal für Vereine usw. Die in der Versammlung genehmigten 600000 Franken sind als Kostendach gemeint, die Zufahrtsstrasse wird vorderhand nicht ausgebaut werden.Auch das neue Feuerwehrreglement wurde bewilligt.Unter Zonenwechsel und Landkauf wurden verschiedene Parzellen behandelt. Die Gemeinde behält die Zone IG3 bei, gibt aber die Zone IG4 auf. Damit hat die Gemeinde für null Franken 3022 Quadratmeter von Cédric Bigler und nutzt diese für öffentliche Einrichtungen. Im Gegenzug werden 1100 Quadratmeter von Cédric Bigler aus der Landwirtschaftszone in die Dorfzone umgeteilt (für Einfamilienhaus-Neubau). Die Zone IG4 (Land von Werner Etter) wird aufgehoben und in die Landwirtschaftszone eingeteilt.

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