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Wettkampf und Plausch vereint

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: mireille Rotzetter

«Sieg, Sieg», ruft ein im Ziel Ankommender, «düri», meint hingegen ein erschöpfter Rennteilnehmer – gerechtfertigt sind beide Aussagen. Wer nämlich die rund 560 Höhenmeter auf acht Kilometer Distanz hinter sich bringt, ist zurecht geschafft, hat aber sicherlich einen persönlichen Sieg errungen. Der Gurli-Cup ist ein Radrennen für jedermann und -frau: Im Kids-Cup können sich die Kinder messen und das Hauptrennen fordert sowohl die Elite als auch Volksfahrerinnen und -fahrer. Kreativität ist in der Kategorie «Originalität» gefragt, und auch Walkerinnen und Walker können an den Start gehen. Dieses vielfältige Angebot begründet den diesjährigen Rekord in der 15. Ausgabe von insgesamt rund 270 Teilnehmenden.

Sibylle Matter:«Ein Rennen ist ein Rennen»

Bei den Frauen ging Sibylle Matter mit einer Zeit von 29:01 Minuten als klare Siegerin hervor. «Obwohl ich etwas erkältet bin, ist mir das Rennen gut gelaufen», so die Plaffeierin. Sie habe den Gurli-Cup eher zum Plausch gemacht, fügt aber dennoch hinzu: «Ein Rennen ist ein Rennen, und deshalb war auch diese kurze Strecke hart.» So ganz ausgelaugt schien die Triathletin im Ziel aber nicht zu sein: Von den Radschuhen wechselte sie auf die Laufschuhe und ging gleich noch eine Runde joggen. Der Gurli-Cup gliedert sich für Sibylle Matter gut in die Vorbereitung für die Triathlon-WM ein, welche in einem Monat in Perth stattfindet.

«Für die Freude»

«Für die Freude» absolvierte auch Christian Charrière, Sieger bei den Männern und früherer Radprofi, den Gurli-Cup. Dennoch siegte er mit 23:24 Minuten klar. «Sobald es steil wurde, hatte ich Vorsprung, diesen konnte ich halten.»

Zweiter hinter Tagessieger Charrière wurde der Plaffeier Othmar Brügger, gefolgt vom Junioren Adrien Chenaux (Freiburg).

Mit den Skischuhen aufs Rad

Die Teilnehmenden in der Kategorie «Originalität» liessen es an Kreativität nicht mangeln. Eine Gruppe machte Werbung für den Windpark auf dem Schwyberg und zog ein Windrad aufs Gurli. Nach dem Alpabzug vom Samstag radelte die Familie Lehmann-Piller als Kühe verkleidet mit dem Tandem wieder bergauf.

Alwin Wyssen und Franz Schrag nutzten den Gurli-Cup vom Sonntag als Vorbereitung für die kommende Skisaison: Im Skianzug, inklusive Skischuhe, strampelten sie die Rennstrecke ab. Als wäre dies nicht genug, zogen sie auf einem selbst gebastelten Gefährt einen Jungen, ebenfalls in der Skimontur, hinauf. «Wir haben halt gedacht, es habe Schnee hier oben», lacht Alwin Wyssen.

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