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Wexford ermittelt wieder

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Inspector Reginald Wexford hat sein Monster in eine Schachtel verbannt und tief im hintersten Winkel seines Ichs verborgen. Schon vor Jahren. Er war nicht darauf gefasst, dass es urplötzlich wieder auftaucht. Doch ein Irrtum ist ausgeschlossen: Der Mann, der gerade in dem Haus verschwand, ist kein anderer als Eric Targo, wenn auch um Jahrzehnte gealtert. Für Wexford ist er ein Mörder, ein Psychopath, dem er aber nie eine Schuld nachweisen konnte.

Viele offene Fragen

Es war nur Instinkt, ein Gefühl, das Wexford damals sagte, Targo sei ein Mörder. Alles begann mit dem gewaltsamen Tod einer Frau, als der Inspector noch ein junger Mann war und am Anfang seiner Laufbahn stand. Mindestens zwei weitere Verbrechen, so vermutet er heute, gehen auf Targos Konto. Was hat Targos Auftauchen zu bedeuten? Und was hat er mit der muslimischen Familie Rahman zu tun? Wexford wird es herausfinden. Und doch kommt wieder einmal alles ganz anders, als man denkt.

Die mit etlichen Preisen und einem von der Queen verliehenen Adelstitel dekorierte Autorin spielt auch in diesem Werk ihre meisterliche Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis aus.

Spannend bis zum Schluss

Es ist Rendells Kunst, mit relativ unspektakulären Ereignissen Spannung zu erzeugen und nach einem eher gemächlichen Beginn die Handlung so zu gestalten, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag, bevor nicht der letzte Satz gelesen ist. Nicht zuletzt macht es auch nach mehr als 20 Wexford-Romanen, die zum grössten Teil verfilmt wurden, immer noch Spass, Privates über den Inspektor und seine Familie zu erfahren.

Hier sind es vor allem Rückblicke, die Rendell zugleich nutzt, um der IT-Generation etwas über die Lebensumstände von vor rund 50 Jahren zu erzählen. Und das kann die 84-jährige Londonerin nach wie vor ganz wunderbar. sda

 Ruth Rendell:«Was die Schatten verbergen»; Blanvalet-Verlag, München.

Zur Person

Eine Frau schreibt unter zwei Namen

Ruth Barbara Rendell ist am 17. Februar 1930 in London als Tochter eines Lehrer-paars zur Welt gekommen. Sie schreibt unter ihrem Namen und als Barbara Vine. Rund um die Figur Reginald Wexford hat sie schon mehr als 20 Krimis geschrieben, die allesamt eins gemeinsam haben: Alles kommt anders, als man denkt.im

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