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WG-Zimmer für Flüchtlinge gesucht

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Seit einem Jahr versucht das Projekt «Wegeleben», Flüchtlinge an Schweizer Wohngemeinschaften zu vermitteln. Das Zusammenleben mit einem Flüchtling sei keinesfalls etwas Spezielles: «Das Zusammenleben zwischen Newcomern und Newcomerinnen – das heisst einmal geflüchteten und nun hier lebenden Menschen – und WG-Bewohnern in der Schweiz sollte zu etwas Selbstverständlichem werden», sagt Sophia Delgado. Zusammen mit Leonie Mugglin und zwei weiteren Freiburgerinnen engagiert sie sich für die Durchführung des Projektes in Freiburg.

Hauptziel von «Wegeleben»

Ziel des Projektes sei es, die Grenzen zwischen Flüchtlingen und Schweizern abzubauen. «Die Integration von Newcomern und Newcomerinnen wird durch das Zusammenleben gefördert. Die WGs werden auf diese Weise zu einem direkten Zugang zur Integration in die Gesellschaft», so Mugglin über die gesellschaftliche Bedeutung des Projektes.

Auch in Freiburg

Das Projekt wurde vor einem Jahr von Gian Färber und Méline Ulrich ins Leben gerufen und breitete sich dann von Bern in unterschiedliche Kantone aus, so auch in den Kanton Freiburg. Nach etwas mehr als einem halben Jahr geben sich die Freiburger Projektverantwortlichen zufrieden: «Seit Februar konnten wir schon vier geflüchtete Personen an Schweizer Wohngemeinschaften direkt vermitteln, bei zwei weiteren waren wir ebenfalls involviert», so Mugglin. Trotzdem übersteige das Interesse an WG-Zimmern die Anzahl an WGs. «Das Potenzial wäre da, das Projekt ist aber vielen noch nicht bekannt», erklärt Mugglin. Um die Bekanntheit zu steigern, wollen die Projektverantwortlichen in Zukunft vermehrt Informationsveranstaltungen durchführen und die Website auf Französisch übersetzen. «Vielleicht werden wir einige Teile der Website sogar in andere Sprachen übersetzen lassen, um die Verständlichkeit für Newcomer und Newcomerinnen zu erhöhen», sagt Mugglin. Letzten Samstag erhielt das gesamtschweizerische Projekt «Wegeleben» den Young-Caritas-Award 2016. Ausgezeichnet wurden stellvertretend die Freiburger Verantwortlichen Sophia Delgado, Leonie Mugglin, Sophie Gfeller, Angela Gruber sowie Linda Bergauer. Die Organisation Young Caritas zeichnet die besten Projekte von jungen Menschen aus, die sich mit Kreativität und hohem persönlichen Einsatz für eine gerechtere Welt engagieren.

Chronologie

Junges Projekt

Seinen Anfang hat «Wegeleben» 2015 in Bern genommen. Ziel des Projektes ist es, Flüchtlinge an WGs in der Schweiz zu vermitteln. Mittlerweile hat sich das Projekt in die Kantone Zürich, Aargau, Basel-Stadt sowie Basel-Land ausgeweitet. Neu kommen auch der Kanton Solothurn sowie Biel hinzu. Vor gut einem halben Jahr hat das Projekt auch in Freiburg Fuss gefasst.

jj

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