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«Wichtige Entwicklungschance»

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«Das ehemalige Elanco-Areal in Saint-Aubin stellt eine wichtige Entwicklungschance für den Kanton und einen entscheidenden Pfeiler unserer Strategie im Lebensmittelsektor dar», sagt Volkswirtschaftsdirektor Olivier Curty (CVP). Um die Entwicklung auf diesem Areal voranzutreiben, das der Kanton im März 2017 gekauft hat, hat die Kantonsregierung beschlossen, 1,7 Millionen Franken in den Umbau des dortigen Verwaltungsgebäudes zu investieren, wie sie in einem Communiqué mitteilt. Die entsprechenden Bauarbeiten sollen gemäss Pierre Vaudan, Sprecher der Volkswirtschaftsdirektion, noch dieses Jahr über die Bühne gehen.

Das Gebäude soll künftig Raum für Zusammenarbeit bieten, damit Unternehmensprojekte und insbesondere die Gewinner des Projekts Agri & Co Challenge (die FN berichteten) darin untergebracht werden können. Bis heute haben laut dem Staatsrat acht der Gewinner mit insgesamt etwa 20  Mitarbeitenden ihre Absicht bestätigt, dieses Jahr ein Projekt am Standort Saint-Aubin zu entwickeln. Zudem laufen zurzeit Gespräche mit anderen Firmen, die sich für eine Niederlassung auf diesem Gelände interessieren.

Die Entwicklung des Standorts hängt im übrigen auch vom kantonalen Nutzungsplan ab, der zurzeit ausgearbeitet wird, so die Kantonsregierung weiter. Laut Vaudan soll dieser Plan noch diesen Sommer öffentlich aufgelegt werden. Zusätzliche Investitionen würden momentan geprüft, damit auf dem Gelände eine leistungsfähige Infrastruktur für Projekte im Bereich der Forschung und Innovation im Lebensmittelbereich, aber auch für die Entwicklung von Industrieprojekten zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Rede ist von Labors oder einem Gewächshaus zu Versuchszwecken. Das ehemalige Elanco-Gelände, das von Ciba-Geigy in den 1970-er Jahren errichtet wurde, umfasst insgesamt rund 280 000 Quadratmeter Fläche in der Arbeitszone und rund 100 Hektaren in der Landwirtschaftszone. Im Weiteren hat der Staatsrat nun einen direktionsübergreifenden Lenkungsausschuss und eine Projektgruppe geschaffen, um seine Entwicklungsstrategie im Lebensmittelsektor zu präzisieren. Der siebenköpfige Lenkungsausschuss steht unter der Leitung der Volkswirtschaftsdirektion und umfasst auch Vertreter der Finanzdirektion, der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion sowie der Direktion der Institutio­nen und der Land- und Forstwirtschaft. Für die achtköpfige Projektgruppe ist der Beauftragte für strategische Projekte der Volkswirtschaftsdirektion, Jean-Luc Mossier, verantwortlich. Das Ziel dieser zwei Gruppen ist laut Vaudan, «die Strategie des Staates in diesem Bereich zu reflektieren und die Bedürfnisse zu definieren». «Es geht darum, eine kohärente Strategie für die gesamte Wertschöpfungskette im Lebensmittelsektor zu entwickeln», sagt Olivier Curty.

Freiburg will Führungsrolle

Mit einem Anteil von 20  Prozent der Arbeitsplätze des Kantons sei dieser Sektor ein «zen­traler Pfeiler der Freiburger Wirtschaft», so der Staatsrat. Das Ziel sei, dass der Kanton Freiburg in diesem Bereich eine Führungsrolle übernehmen könne. Die entsprechende Entwicklungsstrategie solle sich auf drei komplementäre Bereiche abstützen. Erstens will die Kantonsregierung die Innovation fördern, insbesondere durch die Entwicklung des Standorts Saint-Aubin mit der Unterstützung des Clusters «Food and Nutrition» und der Hauptstadtregion Schweiz sowie mit der Nutzung von Synergien mit dem Campus von Grangeneuve und des Innovationspotenzials der Freiburger Unternehmen. Zweitens solle Forschung, Beratung und Entwicklung vorangetrieben werden, namentlich durch die Entwicklung des Campus Grangeneuve mit dem dortigen Landwirtschaftlichen Institut und der Forschungsanstalt Agroscope. Und schliesslich solle die Strategie auch den Tourismus mit einschliessen mit Projekten, die darauf abzielen, das Image der regionalen Produkte zu stärken und «die kulinarischen Traditionen als touristische Entwicklungsmotoren zu nutzen».

Chronologie

Ein Innovationszentrum im Broyebezirk

Bereits im Jahr 2017 hatte das Kantonsparlament dem Kauf von 277 000 Quadratmetern Land in der Arbeitszone und 986 000 Quadratmetern Landwirtschaftsland der Firma Elanco in Saint-Aubin im Broyebezirk zugestimmt. Der Kanton möchte dort ein Innovationszentrum für Lebensmittel, Landwirtschaft und Biomasse errichten. Die kantonalen Direktionen für Volkswirtschaft und Landwirtschaft, die Wirtschafts­förderung, der Cluster «Food and Nutrition» der Hauptstadtregion Schweiz sowie private Partner lancierten daraufhin im Januar des vergangenen Jahres das Projekt Agri & Co Challenge. Die Ausschreibung war ein voller Erfolg: 154 Kandidaturen aus insgesamt 53 Ländern gingen ein. Zehn von ihnen werden sich in Saint-Aubin niederlassen.

jcg

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