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Widersprüche um den Schwyberg

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Das Bundesgericht hat entschieden. Der Fall des geplanten Windparks auf dem Schwyberg geht zurück an die kantonalen Instanzen. Die Einsprecher sind verständlicherweise erfreut. Die Promotoren, hauptsächlich Groupe E Greenwatt, verkünden, dass das Projekt weiterverfolgt wird.

Unverständlich ist in diesem Zusammenhang die Aussage von Otto Lötscher. Persönlich steht er hinter dem Projekt (wohlverstanden: Dieses umfasst neun einhundertvierzig Meter hohe Masten). Damit befürwortet er als Person die Überbauung eines Fleckens Voralpen mit Zufahrtsstrassen, Einzäunungen und Verboten (Sicherheitszone wegen Eisschlag). Fast gleichzeitig ist in den Augen des Ammanns von Plaffeien der «Schwyberg ein Schwerpunkt in der touristischen Entwicklung der Region Schwarzsee». So hat er sich im Zusammenhang mit dem Bericht über die touristischen Infrastrukturen geäussert.

Jahrelang wurde einzig auf die Karte «Enwicklung Seite Gypsera–Riggisalp–Kaiseregg» gesetzt. Alles andere wie Seeweid und Schwyberg (Bahnen und das Restaurant) wurden aufgegeben und fallengelassen. Und jetzt wird umgeschwenkt! Unterschiedlichste Vorhaben werden gleichzeitig befürwortet. Offenbar ohne zu überlegen, ob sich Vorhaben wie der Windpark und die touristische Entwicklung ergänzen oder zuwiderlaufen.

Im weiteren Verlauf der «Schwyberg-Story» werden die Stellungnahmen der Gemeinden Plaffeien und Plasselb massgebend sein. Der Syndic von Plasselb wird das Dossier in Ruhe studieren. In Plaffeien besteht nach der Fusion die Hoffnung, dass das Gleiche geschieht und anschliessend «widerspruchsfrei» entschieden wird.

Mauritz Boschung, Alp Stoss, und Franz Emmenegger, Giffers

«Unterschiedlichste Vorhaben werden gleichzeitig befürwortet.»

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