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Wie die Beziehung aufgefrischt werden kann

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Als wir uns letzthin einmal mehr stumm beim Abendessen gegenübersassen, fragte ich, was mir unser Paar eigentlich noch bedeutet. Ich kenne meinen Mann nicht mehr, und es ist mir ausgesprochen langweilig in unserer Beziehung. Ehrlich gesagt, will ich den Rest meines Lebens nicht in dieser Eintönigkeit verbringen. K.L.

Nicht nur täglicher Stress und Freizeitstress setzen der Partnerschaft zu, sondern auch Langeweile und Gewohnheit, Unachtsamkeit dem Partner, der Beziehung gegenüber. Mit dem Grauwerden der Beziehung wird auch der andere grau. Ein Gefühl von in- und auswendig kennen, von Langweile, macht sich breit. Ist das wirklich der Fall? Wahrscheinlicher ist es, dass sie den Kontakt zueinander verloren haben.

Die vom Leben an uns gestellten Aufgaben fordern Anpassung. Wir verändern und entwickeln uns fortlaufend. Zudem durchläuft die Partnerschaft an sich verschiedene Phasen. Es ist eine grosse Bereicherung für die Beziehung, wenn es gelingt, den Partner an der eigenen Entwicklung teilnehmen zu lassen. Die Unterschiedlichkeit ist der Pfeffer und das Salz der Beziehung, sie gibt ihr Spannung. Pflegen sie einen regelmässigen Austausch über ihre Träume, Sorgen und Wünsche. Es soll nicht darum gehen, Gemeinsamkeiten zu finden, sondern am Leben des anderen teilzunehmen, neue Horizonte zu erschliessen.

Die Zeit dazu muss man sich explizit nehmen. Gottman, ein renommierter Paarforscher, hat zur Erhöhung des Wissens voneinander die «Liebeskarten» erfunden. Es handelt sich um ein Set von ungefähr 30 Karten, die das Paar spielerisch zu beantworten sucht. Beispiele: Welche schwierigen Zeiten hat er/sie erlebt? Was belastet sie/ihn im Moment? Wer sind ihre /seine Freunde? Wen mag er/sie nicht leiden und warum? Welche Themen beschäftigen sie/ihn im Moment? Welche Filme/Bücher/Musik mag er/sie? Wie stellt er/sie sich die Zukunft vor? Wie nimmt er/sie das Weltgeschehen wahr? Einfach alles, was sie/ihn interessiert. Nicht beleidigt sein, wenn er/sie etwas nicht weiss, sondern in Kenntnis setzen und auf den neusten Stand bringen.

Nadia Dupont ist Psychologin FSP und arbeitet für das Familieninstitut für Forschung und Beratung an der Universität Freiburg. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt im Broyetal. nadia.dupont@psychologie.ch

«Die Unterschiedlichkeit ist der Pfeffer und das Salz der Beziehung.»

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