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Wie ein grosses Familienfest

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Wären da nicht das traditionelle Feuerwerk, die Rede und die Nationalhymne gewesen, hätte die Feier beim Sportzentrum Platy auch als Stadtfest durchgehen können. Klar: Die Stände waren mit Fähnchen geschmückt, es gab Raclette, und ein paar Anwesende trugen das weisse Kreuz auf ihrem roten T-Shirt. So richtig besinnlich war jedoch nur der Höhepunkt des Feuerwerks, den die Zuschauer mit lautem Applaus quittierten.

Stattdessen kamen am Mittwochabend vor allem Familien auf ihre Kosten: Eine riesige Hüpfburg und musikalische Einlagen der Band «Le Carré d’As» verwandelten den Platz in ein grosses Familienfest. Wer trotz allem ein echter Pa triot sein wollte, liess sich im Bierzelt das gleichnamige Getränk aus Freiburg zapfen.

Da passte es irgendwie, dass die diesjährige Rednerin und Generalratspräsidentin Francine Defferard auf die noch gar nicht so weit entfernte Abstimmung vom 26. September 1993 hinwies – erst damals hatte die Schweiz ihren Nationalfeiertag als arbeitsfrei deklariert. «Obwohl unser Land auf eine reiche politische Tradition zurückblickt, stand es in Sachen Nationalfeier lange hinter den anderen zurück», meinte Defferard. Auch die schweizerische Nationalhymne sei Ende des 19. Jahrhunderts als eine der letzten in Europa entstanden. Denke sie an ihr Vaterland, kämen ihr mehrere Tugenden in den Sinn: Freiheit und Konkordanz, aber auch Verantwortungsbewusstsein und Solidarität. «Jede Generation schreibt auf ihre eigene Art ein neues Kapitel unserer Geschichte.» Eine neue Finanzordnung, die nötige Energiewende und die Herausforderung der Altersvorsorge seien nur einige der Themen, die auf die Schweiz zukommen.

Der Chor und die Hymne

Dass man aber auch in kleinem Rahmen solidarisch sein könne, zeigten zwei Beispiele aus der Gemeinde. So erwähnte die CVP-Politikerin Georges Andrey, Autor des erfolgreichen Geschichtsbuches «Schweizer Geschichte für Dummies», der aus Villars-sur-Glâne stammt. Und was viele Einwohner nicht wüssten: Wer sich die französische Version der Nationalhymne auf der Internetseite des Bundes anhört, lauscht dabei den Stimmen des Ensembles von Villars-sur-Glâne. Mit diesen Worten überliess Defferard die Bühne wieder der Musikband, die sich kräftig ins Zeug legte – und die Hymne spielte.

«Jede Generation schreibt auf ihre eigene Art ein neues Kapitel unserer Geschichte.»

Francine Defferard

Präsidentin des Generalrates von Villars-sur-Glâne.

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