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Wie ein torloses Remis auf dem Rasen

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Wie ein torloses Remis auf dem Rasen

Delegiertenversammlung des Freiburgischen Fussball-Verbands (FFV)

Nicht wirklich hohe Wellen warf die Delegiertenversammlung des FFV in Farvagny. Einzig neue Richtlinien bezüglich der Spielerkarten wurden verabschiedet. Ansonsten läuft beim kantonalen Fussball-Verband alles in ruhigen Bahnen.

Von FRANK STETTLER

Man könnte meinen, dass an einer Delegiertenversammlung des klar grössten Sportverbands des Kantons so einiges auf den Tisch kommt. Doch weit gefehlt, die Delegierten der 100 Clubs des FFV (einzig die Vertreter von Gumefens/Sorens waren nicht anwesend) erlebten einen überaus ruhigen Samstagvormittag.

Nur mit Legitimationsausweis

So kommt es, dass der Antrag des Zentralvorstands, neue Richtlinien in Bezug auf die Spielerkarten in den Regionalverbänden anzuwenden, zu einem der raren «Höhepunkte» der Versammlung wurde. Bisher war es so, dass eine administrative Taxe von 20 Franken bezahlt werden musste, wenn ein Spieler seinen SFV-Spielerpass nicht vorweisen konnte. Betrügereien konnte so nicht wirklich vorgebeugt werden. In dieser Saison ist es nun so, dass diejenigen Spieler, die keinen Spielerpass vorweisen können, dem Schiedsrichter einen offiziellen Legitimationsausweis (Pass, ID, Führerausweis …) vorweisen müssen. Kann ein Spieler dies nicht, darf er zwar nicht an der Teilnahme am Spiel gehindert werden. Dem Club wird allerdings in der Folge eine administrative Taxe von 200 Franken durch den FFV verrechnet.

Aktion «Fairplay» ein Erfolg

FFV-Präsident Bernard Sansonnens hob in seinem Jahresrapport den erfreulichen Aufstieg des SC Düdingen in die 1. Liga hervor. Auch der Freiburger Cup der Aktiven habe seinen Cup-Effekt bis zum Schluss erhalten – 3.-Ligist Giffers-Tentlingen, der Sieger dieses Wettbewerbs, trifft in der 1. Runde des Swisscom-Cups auf Sitten. «Unter den Enttäuschungen dieser Saison liegt an erster Stelle der Abstieg des FC Bulle aus der Challenge League. Jeder Sport, jede Region, jeder Spieler braucht einen Leader, der ihn mitzieht. Es liegt nicht in meiner Kompetenz, über die Gründe für den Abstieg zu urteilen. Aber ich rufe die Verantwortlichen dazu auf, die Konsequenzen zu ziehen, um so rasch wie möglich wieder einen Platz in der Elite zu finden», forderte Bernard Sansonnens.

Ein Erfolg ist laut Sansonnens die Aktion «Fairplay» gewesen. Der FFV stellte 12 000 Franken für faires Verhalten den Aktivmannschaften zur Verfügung. Jedes Team startete mit einem gewissen Kapital (2. Liga 700 Franken, 3. Liga 500 Franken …). Pro Strafpunkt wurde ein Betrag abgezogen. So bekam etwa der FC Plaffeien (2.) Ende Saison einen Bonus von 280 Franken. «Die Aktion war ein Erfolg. Nichtsdestotrotz haben wir uns für diese Saison für andere Projekte entschieden. Möglich dass die Aktion zu einem späteren Zeitpunk wiederholt wird», hielt Bernard Sansonnens fest.

Die Finanzen des Verbandes sind weiterhin im Lot. Die Jahresrechnung 2004/2005 schliesst mit einem Gewinn von 47 348 Franken. Dieses Geld wird für die Junioren (27 000), die Ausbildung (7000), das 95-Jahr-Jubiläum des FFV (3000) sowie zwanzig Jahre «Freiburger Verband des Sports» (10 000) verwendet.

Verliehene Auszeichnungen des FFV:

Goldenes Verdienstabzeichen: Fiorina Brülhart 17 Jahre, Robert Esseiva 35 Jahre, Charles Dumont 20 Jahre, Hervé Berset 18 Jahre, alle für Courtepin; Pierre Joye 16 Jahre (davon 7 Jahre als Präsident), FC Fétigny; Pierre Javet 32 Jahre, FC Murten; Philippe Morand 15 Jahre, FC Gruyère-Lac; François Birbaum 20 Jahre, FC Neyruz; Jean-Marc Rotzetter 16 Jahre (davon 6 Jahre als Präsident), Dominique Schouwey 15 Jahre, beide FC Richemond; Francis Niquille 34 Jahre (davon 5 als Präsident), FC Charmey.
Silbernes Verdienstabzeichen: Paul Torche, 15 Jahre E/F-Junioren Saanebezirk.
Wappenscheibe für 25 Jahre Schiedsrichter: Beat Brügger (FC Ependes/Arconciel); Jean-Marc Di Cicco (FC Farvagny(Ogoz).
Kaum Mutationen, Zloczower zu Gast

Im Vorstand des FFV gab es keine Veränderungen. Der Jurist Fabian Vollmer (FC St. Antoni) wurde zum Mitglied der Rekurskommission gewählt. Neue Vertrauensperson ist Werner Stritt (FC Tafers).

Gast an der Delegiertenversammlung in Farvagny war Ralph Zloczower, der Präsident des Schweizerischen Fussball-Verbands. In seiner kurzen Rede erklärte er den Delegierten, dass die Clubs der unteren Ligen die Basis für die Elite seien. «Ohne die Arbeit der kleinen Clubs könnten die Spitzenvereine nicht existieren», so Zloczower.

Die nächste Delegiertenversammlung findet übrigens im Seeland statt. Organisiert wird sie vom FC Murten. fs

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