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Wie im Paradieschen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Adam und Eva wurden, wir kennen die Geschichte, aus dem Paradies geworfen samt der Strafe, künftig für ihr Essen zu schuften: auf dem Acker, mit Schweiss, Rückenschmerzen und dem Jäten von Dornen und Disteln. Und so ist es nun; auch als Hobbygmüesler muss man ackern, bisweilen sogar ganz schön hart. Aber zum Trost hat man uns ein verführerisches Paradiesäpfelchen gelassen: das Radieschen. Kein Gemüse ist so schnell erntereif, dafür braucht es gerade mal einen Monat, und kaum eines ist so unkompliziert.

Wer nun den Kopf schüttelt, hat es schlicht mit dem Fleiss übertrieben. Radieschen wachsen in jedem Boden, ausser es wurde mit frischem Kompost oder Mist gedüngt. Macht man sich diese Arbeit, erntet man zur Strafe fast nur Laub. Ähnlich schief geht es, wenn man die Samen zu tief legt. Ziehen Sie mit dem Zeigefinger eine höchstens 1 cm tiefe Saatrinne und pfeifen dabei ein fröhliches Lied. So gefällt’s den Radiesli.

Ganz ohne Aufwand geht es nicht, aber der hält sich in Grenzen. Sobald man die Sämlinge bequem zwischen Daumen und Zeigefinger packen und rausziehen kann, ist es Zeit, sie auf fünf Zentimeter Abstand auszudünnen. Unterlässt man das, gehen sie früh in Blüte und werden ungeniessbar. Nötig ist auch eine gleichmässige Wasserversorgung, sonst werden sie holzig, gehen in Blüte oder platzen. Aber dafür gibt es ja Giesskannen.

Haben Sie Kinder? Dann säen Sie dieses perfekte Kindergemüse doch mal gemeinsam – Platz dafür findet man überall, auch in Töpfen. Wählen Sie Sorten mit verschiedenen Farben und Formen, so wird die Ernte zu einer mal anderen Kinderüberraschung. Am eindrücklichsten ist es, wenn ein Radiesli weiterwachsen darf. Aus der munzigen Pflanze wird ein Riesending mit hübschen, meist weissen Blüten. Wächst ein zweites in der Nähe, kann man sogar Samen ernten. Das Auspulen ist zwar eine fisselige Arbeit, aber wieso nicht einen Wettbewerb draus machen à la «Wer die meisten hat, gewinnt»? Das geht übrigens auch mit Erwachsenen. Eben, wie im Paradiesli.

Nicole Häfliger arbeitet im Bereich Gartenberatung und -planung. Im eigenen Garten zieht sie vor allem Stauden, Gemüse und Heil-/Gewürzkräuter.haefliger@gartenhaende.ch

Ratgeber Garten

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