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Wie kam das Blut auf den Kittel?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein Mittwochabend Mitte Dezember im Obergeschoss des Hirschen Pub in Plaffeien: Eine Schauspielerin hat eine überdimensionierte Spritze mitgebracht, eine andere Gesundheitsmagazine fürs Wartezimmer, und ein Schauspieler hält zwei Wecker in den Händen. Es ist Probenzeit für die Theatergesellschaft Plaffeien, und gerade werden die letzten Requisiten zusammengetragen. Elmar Zbinden, der den Landarzt Hubertus Haberthür spielt, probiert gerade einen weissen Arztkittel an. «Der passt ja ganz gut», sagt er zufrieden. Etwas später bringt jemand einen weiteren Kittel, diesmal voller roter Flecken – Blutflecken!

Mehrfache Premiere

Aber von Anfang an. Das Stück, das die Theatergesellschaft Plaffeien in den nächsten Wochen aufführt, heisst «Heile, heile Säge» und stammt vom Ueberstorfer Jürg Frei. Es handelt vom Landarzt Hubertus Haberthür und seinen zuweilen ziemlich schrägen Patienten. Als Haberthür für sechs Wochen in die Ferien fährt, soll ihn ein junger Arzt vertreten – und damit beginnen die Verstrickungen, Verwirrungen und Vorurteile.

«Heile, heile Säge» ist das erste Stück von Jürg Frei, und die Aufführung am kommenden Samstag wird die Uraufführung sein. Für die Theatergesellschaft Plaffeien ist das auch eine Premiere, noch nie haben sie ein Stück zum allerersten Mal aufgeführt. War das Stück deshalb schwieriger umzusetzen als andere? Co-Regisseur David Stöckli zuckt mit den Schultern und meint: «Eigentlich nicht. Die anderen Stücke haben wir meistens vorher auch nicht gesehen und mussten sie für unsere Bedürfnisse etwas anpassen.» Auch dort hätten sie während der Proben herausfinden müssen, wer wann wo am besten auf der Bühne stehe.

Das Stück von Jürg Frei haben die Plaffeier Theaterleute allerdings etwas umgeschrieben. «Es war sehr lang, wir mussten es etwas kürzen», sagt Stöckli. Man habe dabei den Autor konsultiert; die Zusammenarbeit sei sehr angenehm gewesen. Änderungen brauchte es auch, weil Szenen im Behandlungszimmer sowie im Sekretariat der Arztpraxis im gleichen Akt vorkamen. «Das ist auf unserer kleinen Bühne nicht gut umsetzbar. Wir können sie nicht so rasch umbauen», erklärt Stöckli. Nun spielen die zwei ersten Akte im Behandlungszimmer und Akt drei und vier im Sekretariat. Überdies gibt es mehrere Telefonate im Stück, was schwierig umzusetzen sei.

Das zeigt sich bei der Probe. Tamara Gauch alias Sekretärin Wanda Wunderlin nimmt das Telefon ab und sagt: «Praxis Dr. Haberthür… Ja, guten Tag, Frau Rumo!» Sie blickt erwartungsvoll zu Souffleuse Sandra Zbinden. Als diese ihr sagt, dass sie den richtigen Namen genannt hat, jubelt Tamara Gauch. Denn immer noch sind einige Telefonate im Stück geblieben – und den richtigen Namen zu erwischen, ist nicht ganz einfach.

Drei Monate proben

Die Schauspielerinnen und Schauspieler treffen sich seit Oktober zweimal pro Woche zum Proben. Beim Probenbesuch der FN sitzt der Text noch nicht perfekt, doch die Darstellerinnen und Darsteller gehen schon ganz in ihren Rollen auf. So etwa Angelo Hayoz als Bauer Sebastian Holzer, der den Verband statt für seinen lädierten Daumen lieber für seine verletzte Kuh braucht. Oder Brigitte Neuhaus als medizinisch überaus interessierte Patientin Susi Becker, die ihre Diagnosen jeweils gleich selbst stellt und damit das medi-­ zi­nische Personal ganz schön he­raus­fordert.

Allzu viel zur Handlung sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur dies: Am Ende des Stücks gestikuliert Elmar Zbinden als Doktor Hubertus Haberthür im blutverspritzten Kittel wild mit der überdimensionierten Spritze. Das Publikum darf sich also auf ein actionreiches Finale freuen.

Aufführungen: Premiere am Sa., 4. Januar um 20 Uhr. Anschliessend bis Sa., 8. Februar jeweils Fr und Sa 20 Uhr, So 19 Uhr. So., 5. Januar und So., 12. Januar Nachmittagsaufführung um 14 Uhr. Mehr Infos: www.theaterplaffeien.ch

 

 

Verlosung

Mit den FN an die Premiere

Die «Freiburger Nachrichten» verlosen 5x 2 Tickets für die Premiere des neuen Stücks des Theaters Plaffeien am Samstag, 4. Januar. Senden Sie eine SMS (Fr. 1.–/SMS) mit dem Kennwort FNTHEATER, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 939. Die Gewinner werden via SMS informiert.

nas

 

 

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