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Wie sich Busse täuschen können

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Bald ist die EM leider schon wieder vorbei. Und am Ende wird es wieder nur ein zufriedenes und 15 enttäuschte Teams geben. Dabei waren doch vor der EM alle Teams so guten Mutes, wie ein Blick auf die Slogans auf den Teambussen zeigt.

So hätten zum Beispiel die Schweizer gerne einmal an der Grenze ihre Identitätskarte gezeigt. Doch trotz der Aufschrift «Endstation: Wien» sind sie leider nicht über Basel hinausgekommen. Endstation Wien hiess es hingegen für die Österreicher …, allerdings bereits in der Vorrunde. Mit «Nur gemeinsam können wir gewinnen» hatten sie aber auch einen sehr vorsichtigen Slogan gewählt.

Tja, und wie siehts bei den gescheiterten Favoriten aus? «Der Himmel ist immer blauer», dachten die Italiener. Als wären sie blau, spielten dann aber vielmehr Toni und Co. bei ihren vier bescheidenen Auftritten. «Zusammen erleben, zusammen feiern» war die Aufschrift der Franzosen. Am Ende konnten sie nur zusammen früh Châtel-St-Denis verlassen. Mal ganz etwas anderes hatten sich die Portugiesen mit «Dieser Bus wird vom Siegeswillen angetrieben» einfallen lassen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie für die Rückfahrt nach dem Viertelfinale doch noch den einen oder anderen Liter Benzin dabei hatten.

Und was meinen die vier erfolgreichsten Nationen? «Was auch immer passiert: Immer Spanien», hatte sich die Aragones-Truppe bereits auf ein neuerliches Versagen vorbereitet. Kompliziert wie ihr Kombinationsspiel ist der Spruch der Russen: «Russlands Hände wollen alle dasselbe, Russland ist der Stolz seiner Söhne.» Schlicht und Effizient derjenige der Deutschen: «Ein Team – ein Ziel». Als einzige Mannschaft eine Frage stellte sich die Türkei. «Würde die Leidenschaft der Türkei in diesen Bus passen?» Wohl kaum. Es wäre nicht einmal verwunderlich, wenn vor lauter leidenschaftlich verschwitzter Fatih-Terim-Hemden auf der gestrigen Rückfahrt nicht einmal alle Spieler Platz gehabt hätten.

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