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Wie sich Tentlingen selbst ein Ei legen wird

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Wie viele andere musste ich am Freitag zusehen, wie das Grundstück Äbnet 10 in Tentlingen verkauft wurde. Der Grund des Verkaufs: die Eröffnung eines Coops und der Bau von 40  neuen Wohnungen.

Ich frage mich, warum die Leute nicht sehen, wie sich Tentlingen bei diesem ­ Verkauf selbst ein Ei legen wird. Der Grundgedanke des Verkaufs ist meiner Meinung nach nicht schlecht. Ein Coop ist ein Treffpunkt für viele Mütter. In Tentlingen gibt es so wieder eine Einkaufsmöglichkeit. Zudem schaffen die 40 Wohnungen Platz für ­Senioren oder Familien. Doch leider sind das die einzigen positiven Punkte.

Coop ist meiner Meinung nach eines der teuersten Warenhäuser in der Schweiz. ­Warum muss genau in Tentlingen nochmals ein Coop gebaut werden, wenn es in Giffers, Marly, Plaffeien und Tafers bereits welche gibt? Bei meinen Einkäufen am Wochenende werde ich jedenfalls weder in Giffers einkaufen, noch werde ich dies künftig Tentlingen tun. Marly ist nicht weit weg, dort gibt es günstigere Ware, das Angebot ist grösser, und ich spare zusätzlich noch Geld.

Ein weiterer Punkt ist der Treffpunkt für die Mütter. Das fand ich an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2019 ein gutes Argument. Wenn ich aber darüber nachdenke, komme ich zu folgendem Schluss: Für ein Treffen würde ich Coop nicht bevorzugen. Vielmehr würde ich die gemütliche Stube, in der man noch ungestört und in Ruhe über Gott und die Welt reden kann, als geeigneter empfinden.

Zum letzten Punkt, den geplanten 40 Wohnungen: Auch diese Idee ist im Grundsatz gut. In Tat und Wahrheit kommt aber ein riesiger Betonklotz, wie man sie in Städten sieht, mitten in dieses schöne Dorf. Wenn die 40 Wohnungen mit Familien besetzt sind, wo sollen dann die zwei Autos pro Familie parkiert werden, die es heutzutage ja dringend braucht? Die geplanten Parkplätze reichen dafür wohl kaum aus.

Aus all diesen Gründen wird sich Tentlingen mit dem Verkauf von Äbnet 10 selbst ein Ei legen.

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