Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wie viel Toleranz darf es sein?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wie viel Toleranz darf es sein?

Autor: Diverse FN-Artikel im Zusammenhang mit der bevorstehenden Abstimmung über die Minarett- Initiative.

Einem rechtsbürgerlichen Komitee haben wir es zu verdanken, dass wir Ende November über die Frage entscheiden dürfen, ob wir zusätzliche Minarette in der Schweiz wollen oder nicht. Dabei war ich bisher der Meinung, diese Frage gehöre im Rahmen der lokalen Bauordnung geklärt. Einen zusätzlichen Verfassungsartikel brauchen wir nicht. Weil die notwendige Anzahl Unterschriften zustande kam und die Initiative für gültig erklärt wurde, dürfen – ja müssen wir uns mit dieser Frage beschäftigen.

In meiner Wahrnehmung ist der Islam intolerant und totalitär. Gleichzeitig glaube ich, dass eine Mehrheit der Muslime ihren Glauben nicht auf eine radikale Weise interpretiert. Diese Mehrheit will ich denn auch unterstützen und diese Mehrheit will ich in der Schweiz integrieren. Es wäre falsch, die Minarettverbotsinitiative in Widerspruch mit der verfassungsrechtlich garantierten Glaubensfreiheit zu sehen. Vielmehr geht es um die Frage, welche Form des Islam wir in der Schweiz wollen. Die Diskussion, wer bei welcher Gelegenheit einen Schleier tragen darf oder ob auch muslimische Kinder am obligatorischen Schulschwimmunterricht teilnehmen müssen, ist noch nicht abschliessend geführt. Ich will nicht polemisieren! Wir haben keine Verhältnisse, wie europäische Nachbarländer. Bei uns haben sich keine konfessionell gruppierten Parallelgesellschaften entwickelt. Aber wie lange ist dies noch so? Und welchen Einfluss haben die immer radikaler auftretenden Muslime in der arabischen Welt auf die hiesigen Glaubensgemeinschaften?

Minarette stehen für den Machtanspruch des Islam. Mit Toleranz will ich dem nicht begegnen! Dabei ist mir bewusst, dass nur mit dem Verbot von spitzen Betonsäulen eine mögliche Radikalisierung nicht zu verhindern ist. Wann nehmen wir in der Schweiz die Ausbildung der Imame selber in die Hand? Und wann definieren wir, was in einer hiesigen Koranschule gelehrt werden darf?

Mit einem Verbot von Minaretten setzen wir als Gesellschaft ein Zeichen. Wir signalisieren damit die Unvereinbarkeit unseres toleranten und demokratischen Gesellschaftsprinzips mit einer radikalen Interpretation des Islam. Für mich gilt deshalb: Kirchtürme und eine überzeugte Kirchgemeinde braucht das Land, aber keine Minarette.

Autor: Elmar Käser, Schmitten

Mehr zum Thema