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Wie viel Zeit zu zweit ist notwendig?

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Ratgeber Beziehung

Meine Frau ist ein sehr geselliger Typ. Sie liebt Gesellschaft und arbeitet auch gerne ehrenamtlich. Dazu kommen unsere beruflichen Verpflichtungen. Es bleibt wenig Zeit zu zweit. Sie sagt, sie liebe mich, aber sie könne auf Freunde und ihr Engagement nicht verzichten. M. S.

 

 Gemeinsam verbrachte Zeit spielt für die Partnerschaft eine zentrale Rolle. Genauso wichtig ist es aber auch, genügend Zeit für sich und die Pflege eigener Bedürfnisse und Beziehungen zu haben. Die Freiräume, die dadurch geschaffen werden, erleichtern das Verständnis und die Toleranz für Wünsche, Bedürfnisse oder Unzulänglichkeiten des Partners. Zudem ist die Freude an eigenen Aktivitäten ein ausgezeichnetes Mittel zum Stressabbau. Sie können auch neue Anregungen für das Paar selber bringen. Das Verhältnis zwischen Intimität und Freiräumen hängt von den aktuellen Bedürfnissen jedes Partners und der Phase, in der sich die Partnerschaft befindet, ab. Es muss immer wieder neu gefunden und definiert werden.

Häufig sind jedoch nicht die Bedürfnisse des Partners an sich problematisch, sondern die damit einhergehende Ursachenzuschreibung und Interpretation: Sie ist anders engagiert, weil sie mich nicht mehr liebt. Auf diese Art Ursachenzuschreibung erfolgt meist eine innerliche Distanzierung zum Partner. Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse werden seltener mitgeteilt, Zärtlichkeit und Sexualität nehmen ab und weichen negativen Erwartungshaltungen.

Eine allgemein günstige Einstellung Konflikten gegenüber besteht darin, sie als gemeinsam zu bewältigendes Problem zu definieren, das zwischen den Partnern steht und mit vereinten Kräften gelöst werden kann. Was bedeutet das Verhalten meines Partners für mich? Was für ihn? Wo liegt der goldene Mittelweg?

Nadia Dupontist Psychologin FSP und arbeitet für das Familieninstitut für Forschung und Beratung an der Universität Freiburg. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt im Broyetal.

www.paarlife.com; Kostenlose Beratung Partnerschaftsfragen freitags von 14–16 Uhr, Familieninstitut Uni Freiburg 026 300 73 57.

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