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Wie weit darf Mutterliebe gehen?

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Andrea Fischer Schulthess erzählt in ihrem Erstling «Motel Terminal» von der Liebe einer Mutter – keiner normalen Liebe, sondern einer überfürsorglichen Liebe. Eine Mutter will ihre Tochter so sehr von der Aussenwelt beschützen, dass sie sie zur einer Gefangenen macht. Nicht eine Woche, nicht einen Monat, sondern 13 Jahre lang hält sie die Existenz ihrer Tochter geheim, bis dieses Geheimnis per Zufall und wegen der Ankunft eines jungen Mannes auffliegt. Das Familiendrama «Motel Terminal» war zwei Monate auf der Krimi-Bestenliste der Zeit.

im

Andrea Fischer Schulthess: «Motel Terminal», Verlag Salis, Zürich, 2016, 320 S.

Eine Frau kämpft für eine bessere Welt

Die Zürcher Autorin Helene Arnet ist bei ihren Recherchen für einen Artikel auf Hélène Vuille gestossen, eine Frau, die sich für Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzt. Sie hat in ihrem Leben selbst ein Auf und Ab erlebt, wollte mal Konzertpianistin werden und musste diese Träume nach einem Unfall begraben, den sie mit 17 hatte. Helene Arnet erzählt Hélène Vuilles interessante Geschichte. In ihrem Buch hat es aber auch Platz für die Menschen, für die sich ihre Namensvetterin einsetzt. Jahrelang hat Vuille mit Grossverteilern verhandelt, bis sich die Migros schliesslich bereit erklärte, mit ihr ein Zeichen gegen Foodwaste zu setzen. Seit 2013 werden dank Vuille tagesfrische Produkte, die nach Ladenschluss übrig bleiben, an Hilfswerke verteilt, anstatt sie in den Müll zu werfen.

im

Helene Arnet: «Die Brückenbauerin – Die Geschichte und die Geschichten der Hélène Vuille», Verlag Wörterseh, Gockhausen, 2016.

Lösungen aus dem Dschungel

In ihrem Buch «Wo die Maschinen wachsen» zeigt Ille C. Gebeshuber, wie der Mensch von der Natur lernen kann. Wie einst Leonardo da Vinci eine Vision hatte, die Technik eines Vogelflugs auf Flugmaschinen zu übertragen, hat auch sie Materialien, Strukturen und Prozesse in der Natur erforscht, um daraus wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Inspiration fand sie bei ihrer Jahre langen Forschung im malaysischen Regenwald. Sie erklärt im Buch zum Beispiel, wie nach dem Beispiel von Kohlweisslingen schmutzabweisende Oberflächen nachempfunden werden können oder wie Algen und Bakterien umweltfreundliche Rohstofflieferanten für die Produktion von Elektrogeräten sein können oder wie eine Pflanze namens «Brauner Senf» theoretisch sogar Gold herstellen könnte. Ihre Art zu forschen und zu denken ist vielseitig ausgelegt, immer bedacht darauf, wie die verschiedenen Disziplinen voneinander profitieren können, um Lösungen für die grossen Probleme der Zukunft zu finden.

im

Ille C. Gebeshuber: «Wo die Maschinen wachsen. Wie die Lösungen aus dem Dschungel unser Leben verändern werden.» Ecowin Verlag, 2016, 240 Seiten.

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