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Wie Wirtschaft fördern?

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Untertitel: Grosser Rat befürwortet eine neue Studie

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Der Grosse Rat hat am Dienstag zu Beginn der März-Session ein Postulat der Grossräte Beat Vonlanthen (CVP, St. Antoni) und Claudia Cotting (FDP, Senèdes) mit 90 zu 0 Stimmen (6 Enthaltungen) überwiesen. Er hat somit den Staatsrat beauftragt, seine künftige Wirtschaftsförderungs-Strategie bekannt zu geben.

Dynamik verbessern

Nach Ansicht von Beat Vonlanthen weist die Freiburger Wirtschaft eine vielversprechende Dynamik auf. Dennoch könne man mehr tun. So gab er zu bedenken, dass Freiburg mit strukturellen Problemen kämpfe, dass das Pro-Kopf-Einkommen 20 Prozent unter dem durchschnittlichen schweizerischen Einkommen liege und dass die steuerliche Belastung der natürlichen Personen zu hoch sei.

Image der Steuerhölle

Unterstützung erhielt er u.a. von seinem Parteikollegen Hans Stocker aus Murten. Nach seinen Worten muss diese Analyse unvoreingenommen gemacht werden. Wie er betonte, kann sich Freiburg nicht zurücklehnen, wenn die guten Resultate der Wirtschaftsförderung bekannt werden. Vielmehr müsse es Freiburg gelingen, das Image der Steuerhölle loszuwerden. «Sonst werden alle Förderungsmassnahmen zunichte gemacht», hielt er fest.

Er wies auch darauf hin, dass Feiburg die Jugendlichen hervorragend ausbilde, «um sie dann ziehen lassen zu müssen». Er erwartet denn auch mutige und zukunftsorientierte Entscheide. «Die Wachstumsschwäche des Kantons Freiburg ist nicht eine gottgegebene, sondern eine hausgemachte Grösse», gab er zu bedenken.
Laut Volkswirtschaftsdirektor Michel Pittet ist der Staatsrat bereit, offensiver zu werden. Er gab sich auch überzeugt, dass bezüglich Wirtschaftsförderung noch mehr getan werden kann. Gleichzeitig rief er aber in Erinnerung, dass die Hälfte des jährlichen Bevölkerungswachstums (+2500) auf die Zuwanderung zurückzuführen sei und Freiburg somit auch Arbeitsplätze für Nicht-Freiburger schaffe.

Ja zu zwei Konkordaten

Der Grosse Rat hat am Dienstag ebenfalls einstimmig Ja gesagt zum Vollbeitritt des Kantons Bern zum interkantonalen Konkordat über die Errichtung einer Fachhochschule der Westschweiz (FH-Westschweiz) sowie zum Beitritt des Kantons Freiburg zur Interkantonalen Fachschulvereinbarung. Betroffen von dieser Vereinbarung sind im Kanton Freiburg die Bautechnische Schule der Hochschule für Technik und Architektur, die technische Lebensmittelschule von Grangeneuve und eventuell der Studiengang zur technischen Operationsassistentin an der Krankenpflegeschule.

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