Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wieder ärgerlich Punkte verspielt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In einer hypernervösen Partie gab es schlussendlich keinen Sieger. Von Leistung her ging das durchaus in Ordnung, zeigte Schlusslicht Portalban/Gletterens doch trotz 1:3-Rückstand grosse Moral. Das Unentschieden bringt die Broyebezirkler in der Tabelle zwar nicht wirklich voran, dennoch durften sie sich nach dem Schlusspfiff wie der Sieger fühlen. Sie gewannen einen Punkt, während Ueberstorf, das einmal mehr einen Vorsprung nicht zu halten wusste, zwei Zähler verlor.

Schneuwlys Traumtor

Bereits in der 2. Minute verwarnte der Schiedsrichter zum ersten Mal einen Gästespieler. Und er sollte danach noch zahlreiche Male in die Tasche greifen müssen, um eine Karte hervorzuholen. Für beide Teams war es ein äusserst wichtiges Spiel, und entsprechend lagen die Nerven vorab bei den Gästen bald einmal blank. Portalban/Gletterens erwischte dabei den besseren Start und kam auch gleich zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten. Die Abschlüsse waren dann aber jeweils zu wenig präzise oder waren beim schnell reagierenden Gaël Aebischer gut aufgehoben. Ueberstorf seinerseits vermochte erst allmählich etwas besser ins Spiel zu kommen. Dies nicht zuletzt, weil die weiten Bälle aus der Verteidigung oder dem Mittelfeld heraus kaum einmal einen Abnehmer fanden und zu oft weit hinter der gegnerischen Abwehr im Niemandsland landeten.

Just ein solcher weiter Pass sollte aber Ausgangspunkt des Führungstreffers der Gastgeber sein: Herrlich dabei, wie Mathias Schneuwly den Ball annahm, seinen Gegenspieler mit einer Finte ausschaltete und den Ball schliesslich in die entfernte Torecke versenkte (31.).

Als der Schiedsrichter die beiden Teams mit seinem Pfiff in die Kabinen schickte, kam es noch zu unschönen Szenen, als Portalbans Santos Fonseca den Ball in die Zuschauer drosch und dafür korrekterweise Gelb sah.

Nach Ausgleich nochmals reagiert

Die zweite Halbzeit hätte für die Sensler kaum schlechter beginnen können: Nach gerade einmal 45 Sekunden musste Aebischer erstmals hinter sich greifen. Unglaublich, wie passiv man den Gegner hatte gewähren lassen. Torschütze Santos Fonseca hätte allerdings für seinen äusserst unsportlichen Torjubel durchaus auch die Gelb-Rote Karte sehen können. Schade, dass der spielerisch stärkste Fussballer seine Nerven derart nicht im Griff hatte.

Ueberstorf brauchte allerdings nicht lange, um sich von diesem Schock zu erholen. Zuerst war es erneut Schneuwly, der sich durchspielte und schliesslich den Ball Captain Kevin Portmann mustergültig serviert. Und nur drei Minuten später doppelte der Ueberstorfer Captain, schön aus der eigenen Zone heraus steil lanciert, sogar noch nach. Die Weichen waren definitiv auf Sieg gestellt.

Doch unerklärlicherweise wurden die Sensler nun passiv, und Portalban gab sich noch nicht geschlagen. Insbesondere nicht, als man in der 72. Minute nach einem Tohuwabohu vor dem gegnerischen Tor auf 3:2 verkürzen konnte. Und nur wenig später mussten Ueberstorfs Hüter Aebischer und Portalbans Pereira Fernandes nach einer streng gepfiffenen Tätlichkeit frühzeitig unter die Dusche. Ersatzhüter Flavio Jungo bekam sogleich mehrere Möglichkeiten, um sich auszuzeichnen, und parierte stark. Nochmals hatten Schneuwly und Cédric Schorro gute Abschlussmöglichkeiten, verzogen sie jedoch. Und plötzlich war der Ausgleich da: In der 89. Minute stimmte einmal mehr die Zuteilung in der Sensler Hintermannschaft überhaupt nicht. Und wie schon unzählige Male zuvor überlief Santos Fonseca seinen Gegenspieler und bediente schliesslich den vor dem Tor frei stehenden Gerber.

«Es ist schon sehr ärgerlich, dass wir ein 3:1 gegen das Schlusslicht nicht über die Zeit bringen konnten», fasste Uebers­torf-Trainer Daniel Spicher nach dem Spielende seine Gemütsverfassung zusammen. Als positiv nahm er zumindest mit, dass man mit dem Unentschieden den Gegner hinter sich lassen konnte – aber die Unentschieden bringen die ­Ueberstorfer eben schlussendlich in der Tabelle auch nicht wirklich nach oben. «Das ist eben auch Teil der Erfahrungen, die wir sammeln müssen, auch wenn ein solches Spiel schon sehr an den Nerven zehrt. Man muss aber auch ehrlich sagen, dass aufgrund der Spielanteile das 3:3 gerecht ist.»

Telegramm

Ueberstorf – Portalban 3:3 (1:0)

Sportplatz. 435 Zuschauer. – SR: R. Porret. Tore: 31. Schneuwly 1:0. 46. Santos Fonseca 1:1. 54./58. Portmann 3:1. 72. Pereira Fernandes 3:2. 89. Gerber 3:3.

FC Ueberstorf: Aebischer; Gasser, Hagi, Spicher, Rytz; S. Jungo (66. Schorro), Grossrieder (70. Boillat), Burla, Schneuwly; Fasel (77. F. Jungo), Portmann.

FC Portalban/Gletterens: Metheni; Economidis (64. Murati), Essomba, Leite, Pradervand ; Roulin (46. Amadio), Momo Olenguena, Garcia Lima (59. Gerber), Fraga (85. Jungo); Pereira Fernandes, Santos Fonseca.

Bemerkungen: Rote Karte gegen Aebischer (77.), Gelb-Rot gegen Pereira Fernandes (77.).

Mehr zum Thema