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Wieder ein enges Spiel gegen die Tigers

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Im letzten Spiel vor der Nationalmannschaftspause kassierte Gottéron gegen die SCL Tigers die dritte Niederlage in Folge. Die Freiburger mussten sich zu Hause im Penaltyschiessen geschlagen geben.

In den letzten Jahren sind die Partien zwischen Gottéron und den SCL Tigers fast immer auf des Messers Schneide gewesen, so auch am Samstagabend in Freiburg. Diesmal setzten sich die Berner dank dem einzigen Penaltytor von Ex-Gottéron-Spieler Flavio Schmutz knapp und etwas glücklich durch, bei den Freiburgern traf in sechs Penaltyversuchen niemand. Weil auch die ZSC Lions, der erste Verfolger der Freiburger, am Samstag im Penaltyschiessen verlor, bleibt das Team von Christian Dubé nach 21 Runden während der zehntägigen Nationalmannschaftspause Leader, verlustpunktegleich mit dem zuletzt starken EV Zug. Diese erfreuliche Tatsache hob dann Dubé nach dem Spiel auch hervor und sagte, dass in der Liga jede Spitzenmannschaft mal ein Spiel gegen ein deutlich schlechter klassiertes Team verliere. Bisher ist dies den Saanestädtern in dieser noch relativ jungen Saison zumindest zu Hause noch selten passiert, die eher durchschnittliche Leistung der müde wirkenden Mannschaft hätte jedoch an diesem Abend keine drei Punkte verdient. Die Tigers waren übers ganze Spiel das aktivere Team und hatten am Ende auch das bessere Schussverhältnis (41:30).

Wenn man sich auf der Verliererseite einen Vorwurf machen muss, dann ist es die schwache Ausbeute im Penaltyschiessen. Kein einziger der sechs Freiburger Akteure konnte den stark aufspielenden Stéphane Charlin bezwingen, der bei den Emmentalern seit der Verletzung von Luca Boltshauser immer mehr zu einer Teamstütze wird und in der BCF-Arena hauptverantwortlich für den Berner Zusatzpunkt zeichnete. So gesehen kommt die Pause für die Drachen jetzt mehr als gelegen, um die Batterien für den Spitzenkampf vom 20. November in Zug neu aufzuladen.

Kleines Tief macht keine Sorgen

Nur vier Punkte aus den letzten vier Spielen, das ist für einen Tabellenführer eigentlich keine gute Bilanz. Trotzdem will Dubé nicht wirklich von einem Tief sprechen: «Meine Mannschaft hat zuletzt nicht mehr so frisch gewirkt, dennoch haben wir in jedem Spiel dagegengehalten.» Das Team war zuletzt insbesondere in der Offensive nicht mehr so überzeugend wie zuvor, als der Schnitt fast immer bei drei erzielten Treffern oder sogar mehr pro Spiel lag. «Auch heute haben wir vor dem Tor manchmal nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Oft war es ein Pass zu viel, anstatt den Abschluss zu suchen. Das macht die Arbeit für den Torhüter eben auch leichter.» Zählen konnten die Drachen einmal mehr auf ihren Topskorer Marcus Sörensen, der für die beiden Treffer verantwortlich zeichnete. Nach 23 Minuten beim 1:0 des Schweden war allerdings auch eine Portion Glück dabei – den Pass des Flügels vors Tor lenkte Vili Saarijärvi unglücklich ins eigene Tor ab. Dem zweiten Tor zur Spielmitte – einem souverän verwandelten Penalty – ging eine schöne Soloaktion von Killian Mottet voran, den Brian Zanetti nur noch mit unerlaubten Mitteln stoppen konnte. Schade, dass die Freiburger sich in der Endausmarchung nicht ein Vorbild am im Spiel verwandelten Penalty Sörensens nahmen.

Marcus Sörensen, Mitte und Juuso Riikola tauschen Nettigkeiten aus.
Keystone

Im Gegensatz zu fast allen Teams in der Liga spielt Gottéron auch diese Saison ein Defensivkonzept, das in jedem Spiel dem Team eine Chance gibt, zu siegen. Nach der Offizialisierung seiner Vertragsverlängerung bereits vor dem Spiel bejubelt (siehe FN vom Samstag), spielte Reto Berra wiederum hinter einer gut organisierten Abwehr eine fehlerfreie Partie, und dieser Riegel war dafür zuständig, dass die Freiburger trotz weniger Schüsse, aber mehr klarer Torchancen bis kurz vor Ende 2:1 führten und wohl dachten, trotz einem schlechten letzten Drittel den Erfolg über die Zeit retten zu können. Dies auch, weil zuvor Langnau im Powerplay nichts zustande brachte – einmal über eine Minute lang sogar in doppelter Überzahl. Ausgerechnet am Ende, als die Tigers alles auf eine Karte setzten und mit sechs Feldspielern den Ausgleich suchten, fiel das 2:2. Eine schöne Kombination schoss mit Saku Mäenalanen einer aus der Finnenlegion der Gäste freistehend über den Schoner des am Boden liegenden Berra ab.

Zumindest der neutrale Zuschauer in der erneut ausverkauften BCF-Arena mochte den nie aufsteckenden Bernern zu diesem Zeitpunkt den gewonnen Punkt von Herzen gönnen. Über das ganze Spiel wirkte die Mannschaft von Thierry Paterlini gleichwertig und zeigte auf, dass sie das Ziel Pre-Playoff noch nicht aufgegeben hat. Flavio Schmutz sagte nach Spielende, man habe sich den Sieg durchaus verdient: «Wir haben bis am Schluss an uns gedacht, im Eishockey kann immer noch einer reinfallen.» So nebenbei sagte der Routinier noch: «Wenn man auswärts den Leader bezwingen kann, sollte uns das für die Zukunft Mut geben.» Zu Hilfe kam den Emmentalern aber auch, dass Freiburgs Angriffspower diesmal nicht richtig auf Touren kam, obwohl Christoph Bertschy, Chris DiDomenico oder Sörensen immer wieder mit schnellen Läufen versuchten, ihre Mitspieler in günstige Abschlusspositionen zu bringen.

Macht sich trotz der kleinen Baisse keine Sorgen: Christian Dubé.
Keystone

Willkommene Pause

Wie immer anfangs November ruht die National League für zehn Tage wegen der Länderspielpause. Spielte die Schweiz früher am Deutschland-Cup, darf sie nun anstelle der Russen am Karjala-Cup mit den europäischen Spitzenteams Schweden, Finnland und Tschechien mittun. Reto Berra, der zusammen mit seinen Teamkollegen Christoph Bertschy und Sandro Schmid aufgeboten wurde, erklärte: «Natürlich hätte ich auch gerne ein paar freie Tage eingeschaltet, weil wir alle ein wenig müde sind. Aber ein Aufgebot ist für mich immer eine Ehre, und ich möchte dort noch meine gute Form unter Beweis stellen.» Der Rest des Teams bekommt nun vier Tage Ruhepause. Dubé: «Diese Pause haben sich meine Jungs mehr als verdient, trotz der heutigen Niederlage können wir alle von einem mehr als gelungenen Saisonstart sprechen.» Dem ist eigentlich nichts beizufügen.

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