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Wieder nur ein Remis gegen Ambri

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Wieder nur ein Remis gegen Ambri

Die Punkteteilung schmeckte dem Tessiner Gast besser

Auch im dritten Anlauf reichte es Gottéron vor 4010 Zuschauern im St. Leonhard nicht zum ersten Saisonsieg gegen Ambri. Wie schon im ersten Heimmatch gabs auch diesmal ein Unentschieden. Howald, Hentunen und Rhodin waren die HCF-Schützen zum verdienten 3:3. Der gestellte Gang passte am Schluss den Tessinern verständlicherweise besser.

Von KURT MING

Das Positive vorweg, Gottéron hat mit dem Remis gegen Ambri den Abstand zum Strich nochmals um einen Punkt verringert. Auf der anderen Seite nützen den Freiburgern im Moment vor eigenem Anhang im Playoff-Rennen eigentlich nur Siege. So sah es auch Patrick Howald, dessen Treffer zum 1:1 das 300. NLA-Tor war: «Bei uns sind im Moment zu viele Spieler nicht in bester Form, um solche engen Partien zu gewinnen. Und dazu zähle ich vor allem auch mich. Gegen dieses Ambri muss man im Moment unbedingt gewinnen, wenn man in die Playoffs will.»

Zuletzt haben die Tessiner viermal hintereinander nicht mehr gewonnen. Die Punkteteilung in Freiburg war jedoch Wasser auf die Mühle der Leventiner, die damit den Abstand zu Freiburg bei 9 Punkten halten konnten. Dies war auch für Flügelflitzer Lars Leuenberger das Beste am gestellten Gang: «Am Schluss hätten beide Teams noch gewinnen können. Aber mit dem einen Punkt hier im St. Leonhard sind wir natürlich zufrieden.» Die gestrige Partie lebte von der Spannung. Vor Sprungers Matchpuck in der Overtime (64.) hatte Ambri auf der Gegenseite im Powerplay ebenfalls den möglichen Siegestreffer verpasst. Aufgrund des offenen Spielgeschehens hätte jedoch niemand eine Niederlage verdient.

Niemand konnte davonziehen

Ein Blick auf die Skorerliste zeigt, dass sich keine der beiden Mannschaften in diesem Dienstagsspiel einen Zwei-Tore-Vorsprung holen konnte. Nach zehn Minuten nutzte Camichel einen Fehlpass von Captain Marquis zur Führung, ehe Howald und Hentunen bis zum ersten Seitenwechsel den Match umkrempelten. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte der HCF viel Glück, dass Schiri Stalder eine klares Weitschusstor von Johnsson trotz Videokonsultation nicht gab. Das zweite Drittel ging dann Resultatmässig an die Tessiner, die mit neu zusammengestellten Sturmlinien antraten. Das Weitschusstor von Rhodin, es war dies der erste Treffer des Schweden seit gut 16 Partien, beantworteten Liniger und Trudel mit Toren zum 3:3-Schlussresultat. «Freiburg gehörte das Startdrittel, in den beiden letzten Dritteln hatten wir mehr vom Spiel», zog Ambricoach Serge Pelletier nach der Verlängerung ein erstes Fazit.
Gottéron – Ambri 3:3 (2:1, 1:2, 0:0, 0:0) nV

St. Leonhard. 4010 Zuschauer. SR Stalder, Simmen/Sommer Tore: 11. Camichel (Liniger) 0:1. 14. Howald (Sprunger, Vauclair) 1:1. 17. Hentunen (Karlberg) 2:1. 25. Liniger (Gianini) 2:2. 32. Rhodin (Wirz, Hentunen) 3:2. 37. Trudel (Leuenberger) 3:3. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Freiburg-Gottéron, 3-mal 2 plus 5 Minuten (Johnsson) plus Spieldauer (Johnsson) gegen Ambri-Piotta.
Gottéron: Mona; Rhodin, Berger; Marquis, Martin; Birbaum; Gerber, Studer; Hentunen, Karlberg, Wirz; Schneider, Montandon, Plüss; Berthoud, Schümperli, Sassi; Sprunger, Vauclair, Howald.
Ambri: Züger; Gianini, Johnsson; Dubois, Kobach; Nicola Celio, Szczepaniec; Tallarini; Trudel, Pont, Baldi; Domenichelli, Liniger, Camichel; Imperatori, Lüber, Friedli; Leuenberger, Toms, Orlandi.
Bemerkungen: Gottéron ohne Lintner (verletzt), Haldimann (Farmteam Chaux-de-Fonds); Ambri ohne Ackeström (überzähliger Ausländer) und Demuth (verletzt). 18. Lattenschuss Johnsson. 58. Timeout Ambri. – Trauerminute für Paul Raemy (langjähriger Mitarbeiter am Zeitnehmertisch bei Gottéron). – Schuss-Statistik: Mona hält 39 von 42 Schüssen, Züger 35 von 38. – Wahl zu den besten Spielern: Hentunen, Liniger.
Ausländer neutralisierten sich

Das Derby zwischen den je vier Ausländern ging ebenfalls ziemlich ausgeglichen aus. Beide Trainer versuchten mit ihren besten Kräften, die gefährlichen Spieler im gegnerischen Team möglichst zu neutralisieren, was ihnen auch gut gelang. So führten eben ein paar individuelle Schnitzer, wie jener von Vauclair beim 3:3-Ausgleichstor von Topskorer Trudel, zu der Hälfte der sechs Treffer. «Tore fallen meistens nach Fehlern», nahm Serge Pelletier auch seine fehlerhaften Spieler in Schutz. Hüben wie drüben klappte an diesem Abend das Überzahlspiel nicht. Keine der fünf Strafen führte zu einem Tor. Glück hatte Ambris Schwede Kim Johnsson, dass seine Fünfminutenstrafe erst gut eine Minute vor Schluss zu Stande kam. Weil sowohl Mona wie auch Züger bei etlichen Weitschüssen auch eine Portion Glück hatten, änderte sich im letzten Drittel und in der fälligen Overtime nichts mehr am gerechten Remis.

Für Gottéron hat sich in dieser Dienstagsrunde wenig bis nichts verändert. Man ist dank den drei Punkten aus den letzten zwei Spielen immer noch im Play-off-Rennen, aber einmal mehr verpasste man es, in einem knappen Spiel den Heimvorteil zu nützen. Denn Ambri hat seit der Natipause klar an Schwung verloren, nicht verwunderlich, denn lange Zeit presste Pelletier seine Schlüsselspieler wie Zitronen aus. Schade, dass Hentunen und Co. dies gestern nicht zu einem möglichen Sieg ausnutzen konnten, auch wenn laut Trainer Popichin am Einsatz seiner Spieler nichts auszusetzen war. mi

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