Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wieder zwei Drittel lang ebenbürtig

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gottéron verliert auch sein drittes Play-off-Spiel gegen Lugano

Die Situation für die Freiburger ist irgenwie frustrierend: Auch am Samstag holte man bis ins letzte Drittel hinein fast ein Optimum aus seinen Möglichkeiten heraus, bei Spielschluss stand man trotzdem mit leeren Händen da. Anders gesagt: Wann will der HCF gegen dieses Lugano gewinnen, wenn nicht in solchen Spielen wie zuletzt, als die Tessiner alles andere als überragend auftraten. Irgendwie wurde man auch am Samstag das Gefühl nicht los, dass Lugano eigentlich nur gerade das Nötigste tat, um auch das dritte Spiel ohne grosses Nervenflattern zu gewinnen. Der Meister scheint offensichtlich seine Kraft für die kommenden Aufgaben zu sparen. Key-Player Christian Dubé äusserte sich nach dem Match ebenfalls in dieser Richtung: «Wir wollen am Dienstag in Freiburg nochmals gewinnen, dann können wir uns in Ruhe auf die Halbfinals vorbereiten.» Anders sieht natürlich die Situation der Saanestädter aus, die verständlicherweise nach wie vor Durchhalteparolen herausgeben, aber objektiverweise wird der HCF am Dienstag ohne seinen Rückhalt Thomas Östlund wohl kaum eine echte Siegeschance haben. Denn zwei solche Niederlagen zehren nicht nur an der Kraft, sondern sind für die Moral der Truppe alles andere als gut. Und bei der Intensität der Play-off-Runden (alle zwei, drei Tage eine Partie) wird sich das Vierlinienspiel der Tessiner auszuzahlen beginnen.

Immer wenn es spannend wurde,
legte Lugano einen Zacken zu

Zweimal gingen die Ticinesi nach einem torlosen Startdrittel in Führung, zweimal konnte der Gast postwendend tormässig reagieren. So stand es zehn Minuten vor Schluss nur gerade 3:2, und alles war noch offen. Dann schlug die Aeschlimann-Linie vor den einheimischen Fans brutal zu: Der Captain legte Näser die Scheibe pfannenfertig hin und Sansonnens hatte keine Abwehrmöglichkeit. Das 4:2 acht Minuten vor Ende war so gesehen die Entscheidung. Gottéron hatte es vorweg im zweiten Drittel verpasst, selbst einmal in Führung zu gehen. Und wohl nur eine solche Situation hätte an diesem Abend die Ausgangslage für die Freiburger klar verbessert. Schade, dass ausgerechnet der Montandon-Sturm mit dem Kanadier Ryan Savoia einen schwachen Abend einzog (1:4-Bilanz). Anders Lugano, wo sich alle vier Sturmreihen am Torreigen beteiligten.

Vorentscheidung gefallen

Seit Samstag zweifelt kaum mehr jemand daran, dass am Dienstag das erste Viertelfinale zugunsten der Tessiner ausgeht. Zu gross ist die spielerische Überlegenheit dieser Mannschaft. Die Freiburger Spieler dürfen für sich in Anspruch nehmen, den krassen Favoriten zumindest zweimal gefordert zu haben. Mehr lag mit diesem Team ohne offensiven Ausländerleader in dieser Serie ganz einfach nicht drin. Und TK-Chef Roli von Mentlen, dessen Vertragsverhandlungen mit dem Klub sich im fortgeschrittenen Stadium befinden, wird vorweg im Angriff neuen Wind ins Team bringen müssen. Denn wenn die Saanestädter nächste Saison im Endkampf einen Schritt nach vorne machen wollen, müssen sie ihr Kader klar vergrössern und verbessern. Aber noch steht ja am Dienstag Partie vier bevor, und vielleicht gibt es dann doch noch ein kleines Eishockeywunder. Hoffen darf man im Leben alleweil…

Mehr zum Thema