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Wiedergutmachung ist angesagt

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Gottéron hat sein treues Publikum zuletzt nicht verwöhnt. Vor einer Woche setzte es eine 2:7-Schlappe gegen den SCB ab, und am Dienstag blieben die Freiburger beim 0:4 zu Hause gegen Lausanne so gut wie alles schuldig. «Unsere Zuschauer kaufen sicher kein Ticket, um eine solche Leistung wie gegen Lausanne zu sehen», übt Tristan Vauclair Selbstkritik. Heute im Heimspiel gegen den EHC Kloten, bei dem Gottéron den 80. Geburtstag (siehe Seiten  18 und 19) mit einem Retro-Shirt und zahlreichen Aktionen feiern wird, ist laut dem Stürmer Wiedergutmachung angesagt. «Wir müssen gegenüber unseren Fans eine Reaktion zeigen. Natürlich ist eine Saison lang, und es gibt manchmal Tage wie gegen Lausanne, an denen nichts passt. Aber wir müssen reagieren und bis Weihnachten noch so viele Punkte wie möglich ergattern, um uns in eine gute Ausgangslage für das Saisonende zu ­bringen.»

Mit Emotionen

Wie Gottéron gegen den EHC Kloten wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren kann, liegt für den Jurassier auf der Hand. «Gegen die Zürcher müssen wir wieder unser System befolgen. Das haben wir gegen Lausanne nicht getan.» Nicht täuschen lassen dürfe sich die Mannschaft von der Tabellenlage der Gäste, die abgeschlagen auf dem letzten Platz liegen. «Wir nehmen Kloten sicherlich nicht auf die leichte Schulter. Mit der richtigen Einstellung kann jeder jeden schlagen. Es liegt an uns, das Spiel mit der gleichen Mentalität anzugehen, wie wir es gegen Davos oder Zug auch tun würden.»

Hier geht’s zum aktuellen Gottéron-Blog in “Seislertütsch”.

Noch nicht ganz verdaut hat auch Gottéron-Trainer Mark French den blutleeren Auftritt seiner Spieler vom Dienstag. «Wichtig ist für mich, dass wir aus dieser Niederlage die richtigen Lehren ziehen.» Der Kanadier hat insbesondere Emotionen vermisst. «Wir müssen mit Intensität spielen. Die wird von den Emotionen diktiert.» French sieht in Kloten einen gefährlichen Gegner, weil er kaum mehr etwas zu verlieren habe. «Und dennoch, bei allem Respekt vor Kloten, es ist mir im Grunde egal, gegen wen wir am Freitag spielen. Ich will ganz einfach eine Reaktion auf das Lausanne-Spiel sehen.»

Holos überzählig

Gegen Kloten kann French wieder auf zwei Spieler zählen, die bezüglich Intensität jeweils mit gutem Beispiel vorangehen. John Fritsche und der Amerikaner Jim Slater kehren nach ihren leichten Blessuren ins Team zurück. Damit hat der Trainer wieder fünf Ausländer zur Disposition. Auf die Tribüne muss diesmal der norwegische Verteidiger Jonas Holos; Barry Brust wird das Tor hüten. French startet so mit nur sechs Verteidigern in das Spiel, darunter Kevin Kühni, der mit einer B-Lizenz von Visp ausgeliehen wurde. «Mit jedem Training findet sich Kühni besser zurecht. Zudem hat Dean (Assistenztrainer Fedorchuck, Red.) mit ihm das System im Detail angeschaut», sagt French, der mit den Leistungen Kühnis ganz zufrieden ist.

Hier geht’s zum Artikel zum 80 Jahre Jubiläum: Der Mythos Gottéron lebt.

In der Defensive fehlen weiter Sebastian Schilt und Yannick Rathgeb, der gestern bereits wieder einen Teil des Mannschaftstrainings mitbestreiten konnte und der nach seiner Gehirnerschütterung auf gutem Weg ist. Sein Comeback nochmals verschieben muss derweil Julien Sprunger. Das habe nichts mit seiner auskurierten Verletzung zu tun, versicherte French. Der Captain fehle heute aus persönlichen Gründen.

Der heutige Gegner

Die Fakten zum EHC Kloten

• Ein Grund für Klotens Misere ist die schwache Offensive. Die Zürcher schiessen im Schnitt nur zwei Tore pro Spiel.

• Weshalb es so wenige Tore sind, zeigt die Effizienz auf: Nur 6,15 Prozent der Abschlussversuche führen zu einem Torerfolg – und damit so wenige wie bei keinem anderen Team.

• Weil Luca Boltshauser verletzt ist, wird der letztjährige Gottéron-Ersatzgoalie Dennis Saikkonen spielen. Mit einer Abwehrquote von 88,5 Prozent konnte er bisher nicht überzeugen.

• Im bisherigen Saisonvergleich zwischen dem EHC Kloten und Gottéron gab es je einen knappen Heimsieg.

 

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