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Wimbledon des Kubb-Sports in Murten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab (Text) und Aldo Ellena (Bilder)

Auf dem Pantschau-Rasen in Murten herrschte am Samstag reger Betrieb: Auf zahlreichen mit Schnur abgesteckten Spielfeldern versuchten Kubb-Spieler aus der ganzen Schweiz mit Wurfhölzern die Holzklötze ihrer Gegner umzustossen. Insgesamt 96 Teams stellten an der siebten Ausgabe der «Swisskubb Challenge» ihr Geschick im Umgang mit den runden Wurfhölzern unter Beweis.

Aus Schweden mitgebracht

«Kubb hat sich in der Schweiz zu einem richtigen Boom entwickelt», sagt Philipp Schär, Mitbegründer und Organisator der «Swisskubb Challenge». Die Turnier-Startplätze waren innert weniger Tage ausgebucht. «Wir hatten rund doppelt so viele Anmeldungen wie Startplätze.»

Der in Murten aufgewachsene Schär lernte das Spiel während eines Studienjahrs in Schweden kennen und brachte es mit in die Schweiz. «Damals war Kubb hierzulande unbekannt und im Handel nicht erhältlich», erzählt er. Um dies zu ändern, gründete Schär mit Bekannten den Verein Swisskubb, der die Produktion des Spiels in der geschützten Werkstätte «La Cordée» in Prilly (VD) lancierte. «2004 organisierten wir in Murten das erste Turnier, um das Spiel bekannt zu machen», so Schär. Heute ist das älteste Kubb-Turnier der Schweiz gleichzeitig auch das grösste und wichtigste. «Unter den Teams wird es als Wimbledon des Kubb-Sports bezeichnet.» Und obwohl es keine offizielle Meisterschaft gibt, nennt sich das Siegerteam von Murten jeweils Schweizermeister. Einer der Gründe für den Erfolg des Turniers sei sicherlich der einmalige Austragungsort: «Die Teilnehmer schwärmen oft vom wunderschönen Rasenplatz direkt am Murtensee.»

Einfach und spannend

Als Faktor für die Popularität von Kubb sieht Schär dessen Einfachheit: «Jeder kann sofort mitspielen, einzige Voraussetzungen sind ein Spielset und ein wenig Platz.» Gleichzeitig fordere Kubb aber auch Geschicklichkeit, Strategie und Teamwork und bleibe dadurch immer spannend. Ein wichtiger Aspekt sei aber auch die Geselligkeit: «Das gemütliche Beisammensein gehört zur Philosophie des Spiels.»

Neue Schweizer Meister wurden am Samstag «The Papas» aus der Kubb-Hochburg Basel, gefolgt von den «KO’s» aus Basel und «Öpfelbaum 1» aus Baden. Den Teams aus der Region blieb das Nachsehen. «Die Murtner werden aber von Jahr zu Jahr besser», sagt Schär.

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