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«Wir befinden uns auf dem richtigen Weg»

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Monatliche Finanzberichte, Statistiken und übersichtlichere Arbeitsprogramme: Der Stiftungsrat und die Leitung des Bildungszentrums Burgbühl (BZB) haben an der Delegiertenversammlung von Montagabend ihre neue Arbeitsweise präsentiert. Die transparentere Darstellung des Jahresberichts und des Budgets lobten einige anwesende Pfarreidelegierte. Das sei auch die Absicht der Verantwortlichen des Zentrums: Sie möchten für die kommenden Jahre die Arbeit greifbarer machen, um bessere Vergleiche durchführen zu können, sagte Stiftungsrat Patrick Mayor.

Auf Kurs bringen

Seit bald zwei Jahren versuchen der Interimsstiftungsrat und die Leitung das Bildungszentrum Burgbühl wieder auf Kurs zu bringen, nachdem es finanzielle und organisatorische Turbulenzen durchlebt hat. Schon an der Delegiertenversammlung vom vergangenen Jahr sagten die Verantwortlichen, sie wollten bis 2019 schwarze Zahlen schreiben. Mit Übernachtungen, Restauration und Raumvermietungen wollten sie ihrem Ziel näherkommen (die FN berichteten).

«Wir befinden uns auf dem richtigen Weg», sagte Stiftungsratspräsident Arnold Schöpfer an der Delegiertenversammlung. So hatte das Zentrum über 1000 Übernachtungen mehr als im Vorjahr. Das sei unter anderem der Online-Buchungsplattform Booking.com zu verdanken, auf der das Bildungszentrum aufgeschaltet sei, sagte die Leiterin von Burgbühl, Simone Cotting. Durch die Nutzung dieses Buchungstools gebe es Nächte, an denen sie nur einen Gast beherbergen würden. Die Pfarreipräsidentin von Düdingen, Yvette Haymoz stellte die Frage, ob das rentieren würde und ob dies so Sinn mache, einen Betrieb «auf Biegen und Brechen» zu betreiben. «Wir versuchen, jede Lücke zu schlies­sen und den Übernachtungsbetrieb so gut wie möglich auszulasten. Um das zu erreichen, müssen wir jeden Gast annehmen», entgegnete Mayor. Für das kommende Jahr wollen der Stiftungsrat und die Leitung das Zentrum auf weiteren Plattformen aufschalten, so auf Tripadvisor und Trivago. Auf die Frage von Peter Huber, Pfarreipräsident Murten, weshalb 25 Prozent mehr Einnahmen bei den Übernachtungen für 2018 eingeplant seien, verwies Mayor auf die neuen Plattformen. «Wir werden auf mehr Kanälen präsent sein, weshalb wir von mehr Buchungen ausgehen.» Zudem sei ein grosses Lager des Freiburger Fussballvereins geplant, das in der Budgetierung ebenfalls schon einberechnet sei.

Schwarze Zahlen sind das Ziel

Die Jahresrechnung 2017 des Bildungszentrums Burgbühl weist bei einem Gesamtaufwand von rund 518 500 Franken einen Verlust von 65 550 Franken auf. Das ist im budgetierten Rahmen, der im Vorjahr einen Verlust von 77 445 Franken voraussagte. Für 2018 sieht der Voranschlag einen Aufwand von rund 549 000 Franken und einen Verlust von rund 16 000 Franken vor. «Bis 2019 wollen wir einen Profit erreichen», sagte Mayor. Die Versammlung nahm die Jahresrechnung einstimmig und das Budget grossmehrheitlich an.

Visionen für kommende Jahre

Um das Bildungszentrum noch weiter voranzubringen, beantragte der Stiftungsrat, den Zustand «ad interim» aufzulösen und den Rat wieder vollständig aufzustellen. Die Pfarreien nahmen diesen Antrag an und wählten Christoph Binz neu in den Stiftungsrat.

Weiter möchte sich der Stiftungsrat auf die Immobilie «Viktor-Schwaller-Haus» konzentrieren, sagte Stiftungsratspräsident Arnold Schöpfer. Das Potenzial für weitere Wohnungen zu den bereits bestehenden möchte der Rat nutzen, doch befinde sich das Gebäude noch in einer Mischzone, weshalb man sich mit diesen Plänen noch etwas gedulden müsse. Zuletzt sei es dem Stiftungsrat auch ein Anliegen, sich im Bereich Bildung und Soziales mehr zu engagieren. So könnte das Zentrum arbeitslose Menschen aufnehmen und ihnen die Möglichkeit anbieten, wieder zurück in die Erwerbstätigkeit zu finden.

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