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«Wir dürfen nicht auf unsere Kunden warten, sondern müssen sie aktiv holen»

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Die Frankenstärke, sinkende Umsätze, Konkurrenz durch Food­trucks, Sorgen um den Berufsnachwuchs – es gibt viele Dinge, über die sich die Wirte Sorgen machen. Hans Jungo, Präsident der Sensler Sektion von Gastro Freiburg, hat an der Generalversammlung vom Dienstag in Rechthalten dazu aufgerufen, den Mut nicht zu verlieren und aktiv zu bleiben. «Denn in unserer Branche gibt es nichts Schlimmeres als den Stillstand. Wir dürfen nicht auf unsere Kunden warten, sondern müssen sie holen.» Mit Neuerungen und Kreativität, aber auch mit Herzblut, betonte er. Der Empfang der Gäste bilde nach wie vor den Grundstein für die Tätigkeit. «Angesichts der aktuellen Schwierigkeiten muss jede und jeder seine Verantwortung wahrnehmen», so Hans Jungo.

Bei einer Umfrage von Gastro Freiburg hat sich gezeigt, dass die Situation im Kanton Freiburg recht stabil ist: Rund 40 Prozent der teilnehmenden Mitglieder führen ihren Betrieb seit über zehn Jahren. Auch im Sensebezirk gebe es wenig Wechsel, sagte Hans Jungo (siehe Kasten). Im Bezirk gibt es rund 80 Gaststättenbetreiber, nur 68 von ihnen sind Mitglied von Gastro Freiburg, was der Präsident sehr bedauerte. Die Mitgliederzahl der Sektion ist in den letzten zehn Jahren um zehn Prozent zurückgegangen.

Wenig Nutzen aus Campus

Als Wirt in Schwarzsee zeigte sich Hans Jungo enttäuscht, dass die lokalen Betriebe bisher nur wenig Nutzen aus dem neuen Ausbildungszentrum für den Zivildienst, Campus Schwarzsee, ziehen konnten. Zudem appellierte er an die Gemeinde Plaffeien, etwas gegen die Parkplatznot am See und die Staus auf den Zufahrtsstrassen zu unternehmen. Zum Schluss rief Hans Jungo seine Berufskolleginnen und -kollegen dazu auf, geschlossen aufzutreten und solidarisch zu sein. Er und die übrigen Vorstandsmitglieder sind von der Versammlung für weitere drei Jahre im Amt bestätigt worden.

Auch Kantonalpräsidentin Muriel Hauser rief die Wirte auf, den schwierigen Zeiten und den steigenden Ansprüchen der Gäste mit kreativen Ideen zu begegnen. «Wir lieben unser Métier und brennen dafür», betonte sie. Alt-Oberamtmann Nicolas Bürgisser dankte den Wirten für ihren Einsatz für die Gesellschaft. «Ihr macht Eure Sache gut.» Er rief die Sensler Wirte zu einem stärkeren Auftritt an der Sensler Messe 2021 auf. Ausserdem gab er den Rat, den Umgangston in der Küche zu ändern, damit junge Berufsleute weniger abgeschreckt werden.

Wirtswechsel

Ehemaliger Buffet-Wirt geht ins 3 Eidgenossen

Im Sensebezirk stehen zurzeit gleich mehrere Wirtswechsel an. Im Gasthof 3 Eidgenossen in Bösingen wird ab September 2017 der ehemalige Wirt des Bahnhofbuffets in Düdingen, Marco Stöckli, als neuer Pächter tätig sein. Dies nachdem die aktuelle Pächterin Rosa Stern das Pachtverhältnis mit der Besitzerin des Hotels und Restaurants, der Pfarrei Bösingen, auf Ende Juli 2017 gekündigt hatte. ​«Uns ist es wichtig, dass wir einen Nachfolger finden konnten, der das Personal übernimmt», sagt die Bösinger Pfarreipräsidentin Verena Hirschi auf Anfrage. So wird unter anderem der Koch derselbe bleiben. Rosa Stern hatte die Pacht des Gasthofs 3 Eidgenossen im Sommer 2010 übernommen.

Zwei Wechsel in Alterswil

​In Alterswil stehen gleich zwei Wechsel bevor: Rolf Baumer, der aktuelle Pächter der Alpenrose, verlässt das Restaurant auf Ende März. Wie der Besitzer des Restaurants Alpenrose, Daniel Schneider aus Alterswil, auf Anfrage sagt, werden er und seine Frau Silvia Schneider die Leitung des Restaurants danach selber übernehmen. Die Wiedereröffnung sei für zirka Mitte Mai geplant. Gleich in der Nähe, im Restaurant Traube Treff in Alterswil, kommt es per Ende April zu einer Änderung. Nach vier Jahren wollen sich Wirtin Birgit Strunz und Wirt Philippe Gerber etwas Neuem zuwenden. Neuer Pächter im Traube Treff wird Daniel Kilchör, der das Restaurant am 5. Mai offiziell neu eröffnet, wie Daniel Aebischer, Geschäftsführer der AM Immobilien AG – Besitzerin der Traube – auf Anfrage erklärt.

Suche für St. Martin läuft

Die Pfarrei St. Martin Tafers hat noch keinen neuen Pächter für den Gasthof St. Martin in Tafers gefunden, wie Pfarreiratspräsident Guido Hagen auf Anfrage erklärt. Der Pfarreirat sei in Gesprächen; es sei aber noch nichts spruchreif, so Hagen. Der Vertrag mit der Wier Seisler Gastro und Kultur GmbH läuft noch bis Ende Jahr. Der Pfarreirat möchte im Zuge des Pächterwechsels im Gasthof einige Sanierungsarbeiten durchführen. Dazu gehört der Einbau eines Lifts, die Erneuerung der Sanitäranlagen sowie die Verbesserung des Lichts und der Akustik im Saal im Obergeschoss. Heute Abend entscheidet die Pfarreiversammlung Tafers über den entsprechenden Kredit von rund 750 000 Franken.

ak

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