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«Wir haben keine politische Arena organisiert»

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Am Mittwoch informierte Bundesrat Alain Berset an einer Veranstaltung in Ueberstorf, die vom Gemeindeverband Region Sense und dem Gewerbeverband Sense organisiert wurde, über die Altersvorsorge 2020. Im Vorfeld wie im Nachgang des Anlasses störten sich kritische Stimmen daran, dass der Gemeindeverband kein kontradiktorisches Gespräch organisiert hatte (die FN berichteten). Die SVP Sense bezeichnete den Anlass als «einseitige Propaganda». Bei der Vorstandssitzung der Region Sense vom Donnerstagabend wurden die Vorwürfe thematisiert.

«Die Veranstaltung war zur Information der Bevölkerung gedacht und nicht als politische Arena», sagt Gaston Waeber, Ammann von Tafers, auf Anfrage der FN. Im Vorstand der Region Sense seien die Vorwürfe kurz thematisiert worden, doch sei keine grosse Debatte entstanden. «Dass der Anlass nahe an den eidgenössischen Abstimmungen stattfand, sehen wir im Vorstand als berechtigten Kritikpunkt an.»

Verbandspräsident Manfred Raemy konnten die FN gestern nicht für eine Stellungnahme erreichen, jedoch Louis Casali, den Vizepräsidenten und Ammann von Bösingen. Er empfand die Diskussion als aufschlussreich. «Oberamtmann Manfred Raemy hat uns verständlich dargelegt, wieso der Anlass nicht dem Vorstand vorgelegt wurde.» So habe Raemy erklärt, dass Infoveranstaltungen eine lange Tradition hätten im Sensebezirk. Zusätzlich sei die Aktion mit Berset relativ spontan entstanden. «Wenn sich ein Bundesrat dazu bereit erklärt, vorzusprechen, muss man direkt handeln», sagt Louis Casali.

jp

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