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«Wir haben selbst einiges zu bieten»

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Martin Lengen, was hat für Sie den Ausschlag gegeben, Ihren Vertrag in Düdingen bis 2017 zu verlängern?

Ich arbeite sehr gerne in Düdingen, der Klub bietet ein hervorragendes Umfeld. Zudem freue ich mich natürlich auf die tolle Herausforderung mit dem neuen Stadion.

 

 In welche Richtung möchten Sie Ihre Mannschaft in den kommenden zwei Saisons führen?

Mit der Teilnahme an den Aufstiegsspielen haben wir letzte Saison viel erreicht. Und auch in dieser Saison haben wir uns nun langsam wieder an die Spitze herangekämpft. In dieser ausgeglichenen 1. Liga ist sehr vieles möglich. Das wird in den nächsten zwei Jahren nicht anders sein. In Sachen Kader ist klar, dass diverse Änderungen anstehen. Das Team wird sicher verjüngt. Mit Manuel Schwarz, Fabian Suter oder Lionel Buntschu haben zuletzt junge Spieler bereits vielversprechende Einsätze bei uns absolviert. Auch in den nächsten beiden Jahren wird es unser Ziel sein, jungen Spielern, insbesondere auch aus der Region, eine Chance zu geben. Das ist ja nicht bei allen Klubs in der Region der Fall.

 

 Sehen Sie Ihre Mannschaft in den kommenden Jahren als eine Art Farmteam für das ambitionierte Team Freiburg, das mittelfristig den Aufstieg in die Challenge League anstrebt?

Darüber mache ich mit ehrlich gesagt gar keine Gedanken. Wir haben gute Junioren, gestandene Spieler aus der Region und bald ein super Stadion. Wir haben also selbst einiges zu bieten.

 

 Dann haben Sie nicht das Gefühl, dass das Projekt Team Freiburg einen grossen Einfluss auf Ihre Mannschaft hat?

Ich denke nicht, dass uns das gross tangiert. Wenn jemand zum Team Freiburg wechseln will, dann werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Aber es ist nicht so, dass man uns in Zukunft einfach nach Belieben Spieler abluchsen kann. Die Spieler müssen das ja selbst wollen und mit dem Wechsel einverstanden sein. Und es ist nun einmal so, dass es auch den Spielern in Düdingen gut gefällt.

 

 Unfreiwillig den Klub verlassen muss Abdoulaye Koné, der in der Schweiz kein Asyl erhält und spätestens bis Ende April in die Elfenbeinküste zurückkehren muss. Wird er heute (17 Uhr) in Bavois noch ein letztes Mal auflaufen können?

 Ja, er wird noch einmal dabei sein. Es wird übrigens nicht nur für Koné das letzte Spiel sein, sondern auch für Murat Ural. Bei ihm ist der Grund eine berufliche Weiterbildung, die mit einem Sprachaufenthalt verbunden ist. Wir wollen ihm dabei keine Steine in den Weg legen.

Konés Abschiebung muss die Mannschaft ziemlich traurig stimmen. Schlägt das nicht auf die Moral?

Natürlich ist es keine einfache Situation. Aber der Entscheid kam für alle ja nicht völlig überraschend. Bereits als er im Winter aus Köniz zu uns zurückkehrte, wussten wir, dass dieser Moment kommen wird. Es ist vor allem für ihn traurig. Er ist sehr gut integriert und im Team sehr beliebt. Deshalb wollen wir am Samstag unbedingt auch für ihn noch einmal gewinnen. Allerdings hoffe ich auch, dass es nur bis auf Weiteres sein letztes Spiel für uns ist und er in naher Zukunft wieder in die Schweiz zurückkehren kann. Ich kenne das Dossier nicht genau, aber dieses Szenario ist auf jeden Fall nicht auszuschliessen.

 

 Sicher ist, dass durch die Abgänge von Koné und Ural der SCD ab nächster Woche zwei Stürmer weniger hat. Schauen Sie sich noch nach Ersatz um?

Nicht für diese Saison. Die beiden A-Junioren Manuel Schwarz und Nenad Petrovic werden die Lücke bis Ende Saison schliessen. Aber im Sommer werden wir wohl kaum darum herumkommen.

 

 Mit Jean-Michel Tchouga hat Düdingen einen grossen Namen im Sturmkader. So richtig seinen Stempel aufdrücken konnte der 36-Jährige dem Spiel des Teams bisher jedoch nicht. Wie sind Sie mit seinen Leistungen zufrieden?

Auf der sportlichen Ebene haben wir mehr erwartet. Aber neben dem Platz ist er mit seiner Erfahrung enorm wichtig. Die Jungen können von ihm profitieren und er hat eine professionelle Einstellung. Dass er zuletzt zweimal nicht von Beginn weg gespielt hat, hat er ohne zu murren akzeptiert. Aber wir werden in den nächsten Wochen nun sicher wieder vermehrt auf ihn zählen. Wenn man seine Leistung beurteilt, darf man nicht vergessen, dass er in der Vorrunde bei Köniz nur wenig gespielt hat und in der Vorbereitung drei, vier Wochen verletzt war.

 

 Nach zuletzt vier Siegen in Folge beträgt Düdingens Rückstand auf das Spitzentrio sechs Runden vor Schluss nur noch fünf Punkte. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Team in dieser Saison noch?

Wer mich kennt, weiss, dass ich sehr ehrgeizig bin und denselben Ehrgeiz auch von meinen Spielern erwarte. Wir wollen so lange wie möglich vorne mitspielen. Und wenn es am Ende gleich herauskommt wie letztes Jahr, dann nehmen wir das gerne …

 

Düdingen II: Vogelsang wird neuer Trainer

Im Gegensatz zum Fanionteam erhält die zweite Mannschaft des SC Düdingen für nächste Saison einen neuen Trainer. Für den zurücktretenden Daniel Rappo übernimmt David Vogelsang, der bisher als Co-Trainer beim FC Alterswil tätig war, «bei dem er in den letzten zwei Jahren ausgezeichnete Aufbauarbeit geleistet hat», wie der SCD auf seiner Homepage schreibt. Momentan belegt Düdingen II den zweitletzten Rang in der 3. Liga und droht sogar in die 4. Liga abzusteigen. Ein Problem für den Klub? «Es ist wichtig, dass das Team unbedingt in der 3. Liga bleibt», sagt 1.-Liga-Trainer Martin Lengen. «Es ist ein grosser Vorteil, wenn wir mit den Junioren A und der zweiten Mannschaft zusammenarbeiten können. Dafür muss die zweite Mannschaft aber allermindestens in der 3. Liga spielen. Mit der Verpflichtung von Vogelsang ist sicher ein wichtiges Zeichen für die Zukunft gesetzt worden.» fm

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