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«Wir hätten Punkte verdient!»

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«Wir hätten Punkte verdient!»

Ein den Tränen nahe wirkender Mike McParland stand nach der Partie in den Katakomben Red und Antwort. Er hob dabei vorab die verbesserte Leistung seines Teams hervor: «Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie mit ihrem Einsatz über die vollen sechzig Minuten eigentlich Punkte verdient hätten.» Auch für ihn gingen viel zu viele Pucks aus besten Positionen neben das Tor. «Manzato im Tor von Basel hat sicherlich gut gespielt. Aber wir haben ihm das Leben natürlich nicht allzu schwer gemacht», resümiert McParland. Als Negativpunkt erwähnt der Trainer auch die zu vielen Strafen, die schliesslich noch zusätzlich viel Kraft verbraucht hätten. Lobend erwähnte er die Leistung des Juniorenblocks, der seine Aufgabe sehr gut gelöst habe.

Sein Gegenüber Kent Ruhnke war natürlich wesentlich gelöster. Er gab sich sehr erleichtert über den Sieg: «Irgendwie hat sich nach dem Gegentreffer plötzlich ein Knoten bei uns gelöst. Insbesondere die Ausländer haben auf einmal um eine Klasse besser gespielt. Ich kann mir dies auch nicht ganz erklären.» Ruhnke schickte denn auch in Überzahlsituationen konsequent alle seine ausländischen Verstärkungen aufs Eis. Für ihn geht der Sieg in Ordnung: «Wir waren im ersten Drittel wieder sehr nervös und dem Gegner unterlegen. Ab dem zweiten Drittel spielten wir aber viel entschlossener. Am Schluss war entscheidend, dass wir den Sieg mehr wollten als Freiburg und dafür auch härter arbeiteten.»

HCF-Stürmer Geoffrey Vauclair verwies nach dem Spiel auf den grossen Druck, der auf dem jungen Team gelastet habe: «Wir wussten, dass nach dem verpatzten ersten Spiel heute eine Reaktion folgen musste. Diese haben wir im ersten Drittel sicherlich gezeigt. Aber irgendwie liessen wir dann nach dem Führungstreffer wieder nach und wurden prompt dafür bestraft.» Er will nicht alleine den Ausländern die Schuld in die Schuhe schieben: «Natürlich sind die Ausländer bei uns gefordert und man erwartet von ihnen Tore. Aber sie alleine können schliesslich nicht alles machen. Wir haben als Mannschaft verloren und es nützt nichts, nun mit dem Finger auf Einzelne zu zeigen.» Und trotzig fügte er an, er habe mit Gottéron schliesslich schon manche schwierige Situation gemeistert. mr
Basel – Freiburg 3:1 (0:0; 2:1; 1:0)

St.-Jakob-Arena. – 2864 Zuschauer. – SR: Kunz (Abegglen, Kehrli). – Tore: 24. Benham (Sprunger, Studer; Ausschluss Morgan) 0:1; 27. Druken (Ausschluss Holden) 1:1; 40. (39:44) Landry (Keller) 2:1; 60. (59:58) Hellkvist (Landry, Astley; Ausschluss Kamber, ins leere Tor) 3:1. – Strafen: 10-mal 2 plus 10 Min. (Plavsic) gegen Basel; 11-mal 2 plus 10 Min. (Kamber) gegen Gottéron.
EHC Basel: Manzato; Keller, Wüthrich; Voisard, Plavsic; Schäublin, Astley; Forster; Vögele, Morgan, Hellkvist; Friedli, Chatelain, Nüssli; Walker, Landry, Druken; Debrunner, Weibel, Schnyder.
HC Freiburg/Gottéron: Mona; Ngoy, Marquis; Lintner, Berger; Studer, Murphy, Birbaum; Neuenschwander, Vauclair, Botter; Banham, Holden, Sprunger; Hyvönen, Kamber, Lauper; Schär, Sassi, Neff.
Bemerkungen: Basel ohne Bundi, Anger, Peltonen und Stalder (alle verletzt). Freiburg ohne Zenhäusern, Montandon und Plüss (alle verletzt).

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