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«Wir hätten um die ersten Plätze spielen können»

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«Wir hätten um die ersten Plätze spielen können»

Fussball: 7. Internationales Junioren-C-Turnier in Giffers

Für die Freiburger Auswahl war dieses Turnier jeweils eine Möglichkeit, sich den einheimischen Zuschauern im internationalen Vergleich zu zeigen. Dieses Jahr wurden die Freiburger durch Jean-Pierre Zaugg (Grolley) und Marius Stulz (Düdingen) betreut. Die beiden sind im Freiburgischen Ausbildungszentrum für die U16 verantwortlich. Sie werden demzufolge dieses Team im Juli übernehmen.

Mit JEAN-PIERRE ZAUGG und MARIUS STULZ sprach MARKUS RUDAZ

Wie sind Sie mit dem fünften Schlussrang zufrieden?

Jean-Pierre Zaugg: Mit diesem Rang können wir nicht zufrieden sein. Ich bin sogar etwas frustriert. Wir haben das Turnier mit einem veritablen Fehlstart gegen Basel begonnen. Die Spieler waren unverständlicherweise nicht bereit. Positiv ist zumindest die danach folgende Reaktion. Da wir bisher dieses Team nicht trainiert hatten, brauchten wir wohl auch etwas Angewöhnungszeit.

Wie beurteilen Sie das Niveau dieses Turniers?

Marius Stulz: Auch dies ist wie unsere Leistung durchzogen. Im Allgemeinen wird ein technisch sehr guter Fussball gespielt. Aber es gab doch auch dieses Jahr einige Teams, die klar abfielen. Da gibt es doch Klassenunterschiede. Hervorzuheben ist jedoch die einmal mehr einwandfreie Organisation dieses Turniers.

An diesem Wochenende fand das Junioren-C-Turnier zum letzten Mal in Giffers statt. Was bedeutet dies für Ihr Team?

Jean-Pierre Zaugg: Konkret für uns spielt das kaum eine Rolle, da wir mit der U16-Auswahl jeweils in Payerne an einem internationalen Turnier teilnehmen können. Aber für die U15 ist dies sicherlich ein Verlust. Insbesondere wenn man unsere knappen Mittel kennt und weiss, dass damit Turnierbesuche im Ausland kaum möglich sind. Solche Turniere sind immer für die Spieler aus der Region auch eine Möglichkeit, sich zu zeigen und natürlich im internationalen Vergleich Erfahrungen zu sammeln. Es kann auch Motivation für nicht selektionierte Spieler bedeuten.

Was sind nun Ihre nächsten Ziele?

Marius Stulz: Wir werden nun diese neue Mannschaft übernehmen. Unser Ziel ist, wiederum ein Dutzend Spieler für die U19 weiterzubilden. Dabei versuchen wir, jeden einzelnen Spieler in seiner Individualität weiter zu fördern. Dabei ist klar, dass dies von den Spielern viel Einsatz benötigt. Leider ist sich nicht jedes Fussballtalent dieser notwendigen Verzichte bewusst und bereit, diesen Weg auch zu gehen.

Letzte Austragung in Giffers

Auch die letzte Ausgabe des internationalen Junioren-C-Turniers verlief gemäss OK-Präsident Anton Hayoz ohne grössere Zwischenfälle. Einzig der offizielle Empfang am Samstag fiel einem Gewitter zum Opfer. Die Spiele konnten jedoch planmässig durchgeführt werden und der Platz hielt den Strapazen stand.

Im Teilnehmerfeld fielen die beiden Teams aus Gütersloh (D) und Lyon (F) etwas ab. Die Freiburger Auswahl musste sich schliesslich mit dem 5. Schlussrang zufrieden geben, nachdem man das Turnier mit einer 0:4-Packung gegen Basel begonnen hatte. Im Spiel um den 5. Rang schlugen die Freiburger durch ein herrliches Tor von Fabio Da Silva die Junioren des FC Neuenburg Xamax. Der FC Basel sicherte sich mit einem Penaltytor in der letzten Minute noch den 3. Schlussrang, nachdem man im Penaltyschiessen den Final verpasst hatte. Den insgesamt etwas enttäuschenden Final zwischen Cambridge (GB) und den Young Boys entschieden die Berner erst im Penaltyschiessen für sich. Dabei rechtfertigte ihr Hüter Mike Begert seine Nomination ins All-Star-Team mit zwei gehaltenen Elfmetern. mr

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