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Wir kennen uns in- und auswendig

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ratgeber Beziehung

Das, was ich immer fürchtete, ist passiert. Wir haben einander nichts mehr zu sagen, wir kennen uns in- und auswendig! Abends während der Mahlzeiten sitzen wir einander schweigend gegenüber, danach geht jeder seinen Beschäftigungen nach, oder wir sehen fern. Diese Leere bedeutet für mich das Ende der Beziehung. Dabei hatten wir so viel gemeinsam und haben manche Herausforderungen zusammen gemeistert.R.N.

 

 Oft liegt der Irrtum vor, alles über den Partner zu wissen, da man ja schon so lange mit ihm zusammen ist. Tatsache ist jedoch: Je länger die Beziehung dauert und man sich aneinander gewöhnt hat, desto weniger fragt und erzählt man einander. Alles wird selbstverständlich und banal.

Ein anderer Prozess verstärkt das In-und-auswendig-Gefühl. Verhaltensweisen und Haltungen, welche es erlauben, die vielfältigen Herausforderungen des Alltags wirkungsvoll zu meistern, häufen sich. Beispielsweise das effiziente Verhalten als Mutter oder Vater, wenn Kinder da sind. Sie kommen folglich vorrangig zum Zug. Die anderen Facetten der Persönlichkeit, die der Partnerin, des Liebhabers, des eigenständigen Individuums etwa, werden verdeckt.

Mit anderen Worten: Bei Paaren mit einer langjährigen Beziehung kann es sein, dass alte Gewohnheiten und altbewährte Abläufe für den Alltag immer noch ihren Platz haben. Aber was früher funktioniert hat, ist heute vielleicht unpassend. Stellen Sie dieses automatische Funktionieren infrage.

Entdecken Sie die verdeckten Züge bei Ihnen und Ihrem Partner wieder. Eine gegenseitige Aktualisierung hilft weiter. Überlegen Sie jeder für sich und schreiben Sie auf, was Ihre Wünsche, Ihre Bedürfnisse, Ihre Ziele sind. Vergleichen Sie dann, wo Ihre Listen gut zusammenpassen und wo nicht, was Sie beim anderen überrascht, wie gut Ihre Bedürfnisse in der Partnerschaft aufgehoben sind und so weiter.

Nadia Dupontist Psychologin FSP und arbeitet für das Familieninstitut für Forschung und Beratung an der Universität Freiburg. Sie ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt im Broyetal. www.paarlife.com; kostenlose Beratung Partnerschaftsfragen freitags von 14–16 Uhr, Familieninstitut Uni Freiburg 026 300 73 57.

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