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«Wir müssen die Freude bewahren»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Frank Stettler

Nein, ein Quell der Freude ist das St. Leonhard in diesen Tagen nicht. Während die Mannschaft – oder was quantitativ davon übrig geblieben ist – im Training verbissen daran arbeitet, die fehlende Form endlich zu finden, verlässt ein verletzter Spieler nach dem anderen geknickt die Eishalle. So Andrei Bykow, der in diesem misslungenen Saisonstart zum brotlosen Künstler degradiert wurde, der sich in Davos eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Oder der glücklose Mark Mowers, dessen Fuss, in Biel vom Puck getroffen, angeschwollen ist. Und schliesslich der frustrierte Sandy Jeannin, dem sein Schleudertrauma noch immer zu schaffen macht. Negativ verlaufene Gleichgewichtsübungen mit Konditionstrainer Bruno Knutti lassen nicht mit einer baldigen Rückkehr des Allrounders rechnen.

Der Teamgeist ist intakt

All dies und sieben Pleiten en suite verderben selbst den grössten Optimisten die Freude an ihrer Arbeit. Dabei wäre genau dies eine der Grundvoraussetzungen, um das Tief zu überwinden. «Es ist nicht einfach, nach zwei weiteren Niederlagen am Montagmorgen in die Garderobe zu kommen», gesteht Marc Abplanalp. «Aber wir dürfen jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir müssen die Freude behalten und als Mannschaft zusammenstehen.» Der Teamgeist sei nach wie vor intakt, versichert der Verteidiger. «Alles andere wäre kontraproduktiv. Klar ist man sauer, wenn man verliert. Aber jeder gibt sein Bestes und probiert alles, damit wir Erfolg haben.»

Was der Mannschaft fehle, sei das Selbstvertrauen, so Abplanalp: «Es läuft einfach nicht. Wir schiessen keine Tore. Kassieren wir eines, ist das Vertrauen in unsere Fähigkeiten gleich weg.» Gegen die Rapperswil-Jona Lakers habe man dominiert, ehe das 0:1 gefallen sei, «und in Biel hatten wir im Startdrittel gleich drei hundertprozentige Chancen, konnten sie aber nicht nutzen. Manchmal fehlt halt das Glück. Warum geht der Puck an die Latte statt ins Tor?»

Der Druck nimmt stetig zu

Abplanalp räumt ein, dass der Druck bei Gottéron in dieser Saison grösser ist: «Die Erwartungen sind extrem hoch. Fans und Medien sprachen bereits vom Meistertitel. Bevor an den Titel zu denken ist, müssen aber zunächst 50 Quali-Spiele absolviert werden. Wir können die anderen Teams nicht mehr überraschen. Unsere Gegner sind jetzt parat.» Mit jeder Niederlage nehme der Druck zu, führt der Grindelwalder weiter aus, nicht zuletzt jener der Zuschauer. «Ich kann den Unmut und die Pfiffe verstehen. 6000 haben ihr Abonnement bezahlt und wollen etwas sehen.»

Um etwas Druck wegzunehmen, müsse heute in Bern der erste Treffer zu Gunsten Gottérons fallen, sagt Marc Abplanalp. «Wir müssen die Aussenseiterrolle wiederfinden und dürfen nicht denken, dass wir eh schon verloren haben. Nein, wir sind motiviert.» Vielleicht gelingt ja ausgerechnet beim SCB, wenn es niemand erwartet, der Befreiungsschlag.

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