Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

«Wir müssen mutig sein»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dieser Playoff-Final ist das Duell zweier heimstarker Mannschaften. Derweil Union Neuenburg in dieser Saison insgesamt nur dreimal zu Hause als Verlierer vom Feld gehen musste, setzte es für die Freiburger gar nur eine einzige Niederlage auf dem heimischen Parkett ab. Es ist deshalb wenig überraschend, dass es nach vier Spielen in der Best-of-7-Serie ausgeglichen 2:2 steht. Nachdem Olympic die ersten beiden Partien im St. Leonhard zu seinen Gunsten hatte entscheiden können, glich Neuenburg das Geschehen dank zwei Heimerfolgen wieder aus. «Beide Mannschaften sind zu Hause sehr stark. Insofern ist der Zwischenstand in der Serie für mich letzten Endes logisch», sagt Petar Aleksic. Nicht nur am letzten Dienstag bei der 65:78-Niederlage hatte dem Olympic-Trainer der hohe Lautstärkepegel in der bis auf den letzten Platz besetzten Riveraine-Halle in Neuenburg zu schaffen gemacht. «Es war so laut, dass die Kommunikation zwischen mir und dem Team sowie unter den Spielern nicht einfach war.» Dies habe sich negativ ausgewirkt, weil es dadurch Abstimmungsprobleme gegeben habe, die Neuenburg habe ausnutzen können. «Das war schade, denn bis zum Stand von 61:60 zu unseren Gunsten haben wir sehr gut gespielt.» Dann übernahm jedoch Neuenburgs Tony Brown das Spieldiktat und sicherte seinen Farben den Ausgleich im Final, der somit zu einer Best-of-3-Serie wird.

 Williamson und Molteni sind fraglich

«Was am Dienstag geschah, ist aber bereits vergessen», sagte Aleksic gestern. Die Konzentration gelte im Lager der Freiburger einzig und allein Spiel 5 von heute Abend (19.30 Uhr) im St. Leonhard. «Wollen wir den Titel holen, müssen wir dieses kapitale Spiel unbedingt gewinnen.» Ein Fehltritt zu Hause wäre nur schwer zu korrigieren, das hat der bisherige Verlauf der Serie gezeigt. Dementsprechend viel Druck hat Olympic heute. «Es ist deshalb wichtig, dass ich das Team von diesem Druck befreie und ihn auf meine Schultern lade. Schliesslich habe ich viel mehr Erfahrung als meine Spieler.» Aleksic betonte, was für eine aussergewöhnliche Saison seine Mannschaft spiele. Das sei in erster Linie dem Teamspirit zu verdanken. Genau diesen beschwört der Bosnier. «Wir siegen und verlieren als Team. Wenn Fehler passieren, werde ich deshalb bestimmt nicht mit dem Finger auf einzelne Spieler zeigen.»

Petar Aleksic–das wird aus seinen Worten klar–glaubt an seine Mannschaft. Und er vertraut seinen Spielern, gerade den jungen. Umso mehr, weil es gut möglich ist, dass Natan Jurkovitz und Arnaud Cotture heute zu mehr Einsatzminuten kommen werden als zuletzt. Grund dafür sind die angeschlagenen Andre Williamson und Westher Molteni. Während der Amerikaner an einer Bänderverletzung am Fuss laboriert, die er sich am Dienstag zugezogen hat, spürt der Tessiner seine Schulter. «Die Chancen, dass Williamson spielt, stehen 50:50», sagt Aleksic. Angesichts der Wichtigkeit des heutigen Spiels käme ein Forfait von Williamson aber überraschend. Notfalls spielt der Center wohl mit einer schmerzstillenden Spritze. Ein Ausfall des Duos hätte jedenfalls gravierende Folgen, zumal Neuenburg mit den omnipräsenten Babacar Toure und James Mathis unter dem Korb leichte Vorteile hat.

Einfache Punkte durch schnelles Spiel

«Wir müssen mutig sein», fordert Aleksic–mit oder ohne Williamson und Molteni. «Mut und der Glaube an sich werden am Freitag entscheiden.» Dazu gehört auch, dass die Freiburger wieder mehr Zug zum Korb an den Tag legen müssen. Ausserdem fordert Aleksic, dass wieder mehr einfache Punkte erzielt werden, indem schneller gespielt wird. «Neuenburg darf unseren Rhythmus nicht brechen. Wir müssen über Konter zu Punkten kommen.» Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass es Freiburg gelingen muss, Neuenburgs beste Schweizer Brian Savoy und Florian Steinmann zu stoppen. In den beiden ersten Heimspielen war dieses Duo kein Faktor im Spiel von Union gewesen, und dementsprechend souverän konnte Olympic die Partien gewinnen. In Neuenburg indes sah das Ganze anders aus. «Ich hoffe, dass meine Mannschaft mental bereit ist. Es wird das Team gewinnen, dem es besser gelingt, kleine Breaks des Gegners wegzustecken.»

Er habe noch die eine oder andere taktische Variante in petto, sagte Aleksic. Dies hänge nicht zuletzt von den Einsätzen Williamsons und Moltenis ab. «Aber schlussendlich ist Basketball ein einfaches Spiel. Wir müssen nur ein paar Würfe mehr treffen als am Dienstag, dann kommt es gut.»

«Wenn Fehler passieren, werde ich deshalb bestimmt nicht mit dem Finger auf einzelne Spieler zeigen.»

Petar Aleksic

Trainer Olympic

«Ich hoffe, dass meine Mannschaft mental bereit ist.»

Petar Aleksic

Trainer Olympic

Mehr zum Thema