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«Wir müssen nicht, aber wir wollen uns zusammenschliessen»

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Autor: Imelda ruffieux

Bereits an den letzten Jahresversammlungen haben die Verantwortlichen der beiden Banken einen möglichen Zusammenschluss als Option in den Raum gestellt. Seither seien in Arbeitsgruppen verschiedene Szenarien geprüft worden, erklärte Jörg Schnyder, Verwaltungsratspräsident der RB Bösingen-Laupen, an der Medienkonferenz vom Mittwoch.

Zwei gesunde Banken

«Wir sind zur Überzeugung gelangt, dass der Zusammenschluss zu einer regionalen Bank sinnvoll ist.» Beide Banken seien gesund, und der Zusammenschluss erfolge beidseits aus einer Position der Stärke. «Wir müssen nicht, aber wir wollen uns zusammenschliessen», betont Jörg Schnyder, der in der neuen Bank das Vizepräsidium des Verwaltungsrates übernehmen wird.

Die Bankbehörden verneinten, dass die Fusion auf Druck des Raiffeisenverbandes zustande kommt. Die Initiative sei klar von den beiden Banken selbst ausgegangen.

Steigende Anforderungen

Mehrere Gründe sprechen für den Zusammenschluss: Jörg Schnyder sprach die steigenden gesetzlichen Auflagen an, die nicht zuletzt wegen der Finanzmarktkrise auch die Regionalbanken betreffen werden. «Im grösseren Team können sich Mitarbeiter auch besser spezialisieren», hielt er fest.

Die Banken können sich durch den Zusammenschluss noch vermehrt professionalisieren, führte Daniel Per- ler, Verwaltungsratspräsident der RB Wünnewil-Flamatt, aus. «Wir können interne Prozesse optimieren und dadurch Kosten sparen.»

Die Mitglieder der neuen Bank hätten inskünftig mehr Standorte für ihre Bankgeschäfte zur Auswahl, was zum Beispiel interessant für Pendler sei. Die Banken würden wie bisher Steuern an ihren Standorten zahlen. Auch die Unterstützung der lokalen Vereine soll beibehalten werden, führte Perler, welcher als Verwaltungsratspräsident der neuen Bank vorgesehen ist, aus.

Grosses Potenzial

Jürg Stähli, heutiger Bank-leiter der RB Wünnewil-Flamatt und designierter Leiter der neuen Bank, erklärte, dass die Marktdurchdringung im Stammgebiet der beiden Banken im Sensebezirk recht hoch sei. Der Geschäftskreis der RB Wünnewil-Flamatt reicht bereits heute bis an die Grenzen der Stadt Bern. «In diesem Gebiet sehen wir noch Potenzial», hielt Stähli fest. «Gemeinsam können wir den Markt noch besser bearbeiten.»

Erst vor einem Jahr sei in Niederwangen und im Sommer 2008 in Laupen eine Filiale eröffnet worden. Beide seien sehr gut gestartet, hielten die Bankleiter fest.

Die Bank will vor allem das Firmenkundengeschäft und die Finanzberatung ausbauen, betonte Jürg Stähli. Da-bei soll aber das Stammgebiet nicht vernachlässigt werden.

Geschäftsstellen bleiben

Daniel Perler betonte, dass auch nach dem Zusammenschluss alle heutigen Bankstellen erhalten bleiben. In Flamatt würde gar eine zusätzliche entstehen, da dort – gegenüber von Coop – ein Neubau geplant ist. Darin sollen die sogenannten rückwärtigen Dienste der Banken zusammengefasst werden.

Die neue Bank wird über 60 Mitarbeitende beschäftigen, mit steigender Tendenz, wie Jürg Stähli ausführte. Man lege Wert auf gut ausgebildetes Personal und gebe deshalb der Weiterbildung einen hohen Stellenwert. «Für die Mitarbeiter eröffnen sich interessante Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten.»

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