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«Wir sind alle schockiert»

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Gerald Berger zur Verschandelung des Kunstwerks bei der Grandfey-Brücke

Autor: Mit GERALD BERGER sprach IRMGARD LEHMANN

Seit wann ist Ihnen die Verschandelung bekannt?

Letzte Woche habe ich es vernommen und gleich mit der SBB als Besitzerin der Grandfey-Brücke Kontakt aufgenommen. Sowohl die SBB wie auch die Gemeinden Düdingen und Granges-Paccot haben keine Order gegeben, so was zu tun. Niemand weiss, wer dahintersteckt.Die beiden Handläufe sind professionell angelegt. Eine Tat, die Zeit und Geld kostete. Ich schätze, mehrere tausend Franken. Wie das geschehen konnte, ohne dass jemand die Aktion bemerkt, ist unverständlich und mysteriös.

Was werden Sie tun?

Wir gehen der Sache nach, bis die Täterschaft gefunden ist und reichen allenfalls eine Strafklage gegen Unbekannt ein.

An der Skulptur hat aber kaum jemand so richtig Gefallen gefunden. Wussten Sie das?

Ja, wir waren orientiert. Aber warum so viel Geschrei? Das Kunstwerk steht seit 1988 und ein Unfall ist nie passiert.

Was geschieht mit den Handläufen?

Das Kunstwerk, das einen hohen Wert hat, werden wir so oder so wieder instand setzen. Das ist keine Frage.

Hat der Kanton die Skulptur versichert?

Es besteht eine Grundversicherung, die einen Schaden bis zu einer halben Million Franken deckt. Diese haben wir auch für andere Kunstwerke wie etwa für die Plastik «Der grosse Mond» von Niki de Saint Phalle im Garten des Museums für Kunst und Geschichte abgeschlossen.Eine umfassende Versicherung abzuschliessen, ist jedoch nicht möglich. Sie wäre unbezahlbar.

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