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«Wir wollen gewinnen, aber …»

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«Sobald die Scheibe beim ersten Bully eingeworfen wird, ist es ein Eishockeyspiel, das wir wie jedes andere auch gewinnen wollen», entgegnete Gottéron-Trainer Larry Huras gestern auf die Frage, welchen Stellenwert denn nun der Cup-Viertelfinal von heute (19.45 Uhr) gegen den EVZ habe. Dass es mit dem unbedingten Siegeswillen aber nicht ganz so weit her ist, liess er in seinen Worten sogleich durchschimmern. «Wir haben in dieser Saison drei Ziele: Meisterschaft, Champions Hockey League und Cup – in dieser Reihenfolge.»

Glauser ging nicht vergessen

Huras macht deshalb kein Geheimnis daraus, dass die Cup-Partie gegen die Zuger als Vorbereitung für die Wochenendpartien gegen Servette und Davos dient – die realistische Möglichkeit eines Pokalgewinns hin oder her. Dabei spielt natürlich das dicht gedrängte Programm der Freiburger aufgrund der drei Wettbewerbe eine Rolle: «Wir stecken in einer Phase mit sehr vielen Spielen. Wir müssen deshalb clever sein und mit den Kräften haushälterisch umgehen», sagt Huras, der anklingen liess, dass heute jene Spieler, die in der Meisterschaft nicht allzu viel Eiszeit erhielten, mehr Verantwortung tragen müssten.

Zudem wurden mit Verteidiger Andrea Glauser (Thurgau) und Michaël Loichat (La Chaux-de-Fonds) Spieler aus der NLB zurückgeholt, um für Entlastung zu sorgen. «Glauser ist die Zukunft des Clubs. Wir wollen mit seinem Aufgebot zeigen, dass wir ihn nicht vergessen haben», erklärt Huras die Beweggründe dazu, weshalb die Freiburger den 20-Jährigen mittels B-Lizenz zurückbeordert haben. Der Düdinger selbst wollte sich gestern zur vorerst auf das Cup-Spiel beschränkten temporären Rückkehr zu seinem Stammclub nicht äussern und sich stattdessen voll auf seinen Einsatz konzentrieren.

Während Glauser wie die übrigen Verteidiger (einzig Ralph Stalder ging nicht aufs Eis) gestern intensiv das Passspiel trainierten, war die Einheit nach dem Sonntagsspiel in Zürich für die Stürmer fakultativer Natur. Neben Julien Sprunger fehlten auch die vier ausländischen Angreifer. Verständlich, ist doch etwa Roman Cervenka der NLA-Stürmer mit der meisten Eiszeit (im Schnitt 21:33 Minuten pro Match), und auch Michal Birner, Greg Mauldin sowie Mattias Ritola gehören allesamt zu den Top 13 der Dauerläufer im Angriff. Einer aus diesem Quartett wird heute sicherlich pausieren. Huras kündigte an, dass der kanadische Verteidiger Alexandre Picard wieder zum Einsatz kommen wird, nachdem er die zwei Siege von Got­téron gegen die SCL Tigers und den ZSC Lions von der Tribüne aus verfolgt hatte.

Torhüter 1a und 1b

Wer heute das Tor der Freiburger gegen den EV Zug hüten wird, wollte Huras nicht sagen. Die Haltung des Kanadiers zu seinen Goalies hat sich jedoch geändert: War Benjamin Conz bis vor kurzem noch die unangefochtene Nummer 1, so attestierte Huras Dennis Saikkonen, dass dieser mit der Klasseleistung am Sonntag im Hallenstadion seine Chance genutzt habe. «Wir verfügen über einen Torhüter 1a und einen Torhüter 1b», hielt Huras fest. Es wird eine der spannenden Fragen der nächsten Wochen sein, wie der Trainer mit der naturgemäss heiklen Torhüterfrage umgehen wird.

Am Wochenende komplett?

Erfreut nahm Larry Huras zur Kenntnis, dass sich die Lage an der Verletztenfront weiter entspannt. Gestern kehrte Lorenz Kienzle, der sich vor gut einem Monat im Cup-Achtelfinal gegen die ZSC Lions verletzt hatte, ins Mannschaftstraining zurück. Der Verteidiger könnte am Wochenende in der Meisterschaft sein Comeback geben, genau gleich wie Stürmer John Fritsche, der vor Wochenfrist in Bern zu früh zurückgekehrt war, jetzt aber endgültig auf dem Weg der Besserung ist. Weil sich auch Chris Rivera von seiner Krankheit erholt hat, könnte Gottéron Ende Woche erstmals in dieser Saison komplett sein.

Der heutige Gegner

Fakten zum EV Zug

Zug muss heute ohne Johan Morant auskommen, der für einen Check gegen den Kopf von Genfs Johan Fransson von der Nationalliga vorsorglich gesperrt wurde.

Topskorer David McIntyre sammelte in den beiden letzten Meisterschaftsspielen sieben Punkte (4 Tore).

Kein anderes NLA-Team kassiert auswärts so viele Strafen wie die Zuger (im Schnitt über 17 Minuten).

Der EVZ schlug Gottéron in dieser Saison bereits zweimal.

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