Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wird es ein Nachbeben des Frauenstreiks geben?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gemeinsam waren sie am Frauenstreik: Grossmutter, Mutter und Enkelin.

Aus Ihrer Familie waren drei Generationen am Frauenstreik vertreten. Wie kam es dazu?

Iman Zbinden: Ich bin über die Frauenstreikkollektiv-Ins­ta­gram-Seite auf das Manifest und den Streik aufmerksam geworden. Als Ökofeministin wollte ich dann nicht nur nach der Schule streiken, sondern auch als Vertreterin am Stand der Jungen Grünen. Weil ich weiss, dass meiner Mutter Gleichberechtigung unabhängig von sexueller Orientierung und Identität auch wichtig ist, zeigte ich ihr das Manifest. Viele Erwachsene denken ja, dass Streiken ein trendiger Zeitvertreib sei. Mama ist aber einfühlsam und versteht, wieso wir streiken.

Christine Zbinden: Wenn ich mich für etwas Unterstützenswertes einsetzen kann, mache ich das! In meinem kollegialen Umfeld fand sich keine Begleitperson, deshalb fragte ich meine Mutter.

Susanne Gaberell: Ich finde, Gleichberechtigung ist ein wichtiges Thema. Deshalb habe ich, ohne es vielen Leuten zu sagen, für meine Tochter und meine Enkelin gerne zum ersten Mal gestreikt.

Wie erlebten Sie den Streik?

Christine Zbinden: Sehr positiv! Ich war erstaunt über die Menschenmasse.

Susanne Gaberell: Dies und das Gemeinschaftsgefühl haben auch mich beeindruckt. Doch der sprachliche Ausgleich fehlte.

Iman Zbinden: Das Streiken war ein offizielles Bekenntnis zum Feminismus durch die Menschenmasse.

Was für Nachbeben erlebt ihr nach dem Frauenstreik und was sind Zukunftswünsche?

Christine Zbinden: Ein Nachbeben ist, dass bei den Wahlen viele Frauen gewählt wurden. Feminismus sollte nicht als Angriff gegen Männer verstanden werden. Es geht nicht da­rum, die Frau höherzustellen, sondern um Gleichberechtigung für alle ohne Machtspiele und Diskriminierung.

Iman Zbinden: Ich wünsche mir Gleichberechtigung als Normalität.

Ausblick

Der Kampf um Gleichstellung geht weiter

Am 14. Juni 2019 beteiligten sich schon nur in der Stadt Freiburg 12 000 Personen am Frauenstreik. Mit dabei waren auch Sängerinnen und Illustratorinnen. Damit zeigte der Frauenstreik, dass der Kampf um die Gleichstellung nicht nur die Politik betrifft, sondern auch Bereiche wie die Kunst. Im Jahr 2020 geht es mit neuen Treffen weiter. Ein Treffen soll sich um die Sonntagsarbeit drehen. Meist betrifft diese Berufe in der Gastronomie, der Hotellerie und der Pflege, die häufig von Frauen ausgeübt werden. Auch unbezahlte Arbeit wird in den Fokus genommen. Dieser Event findet am 8. März statt.

bg

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema