Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wird Freiburg ein «Schlafkanton»?

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der grüne Grossrat Bruno Marmier (Villars-sur-Glâne) macht sich in einer Anfrage Sorgen darüber, dass der Kanton Freiburg angesichts von immer mehr Wohnungen und immer weniger Arbeitszonen zum «Schlafkanton» werde.

In seiner nun vorliegenden Antwort verweist der Staatsrat auf den kantonalen Richtplan, mit dem das Gewicht von schlecht gelegenen und unattraktiven Arbeitszonen verringert und die Entwicklung von attraktiveren Arbeitszonen vorangetrieben werden soll.

Um 54 Hektaren verringert

Seit 2015 seien kantonsweit über sieben Hektaren von einer Arbeits- in eine Mischzone umgezont und weniger als eine Hektare einer Wohnzone zugeführt worden, so der Staatsrat weiter. Im gleichen Zeitraum seien 29 Hektaren in der Bauzone von einer Arbeits- und einer Landwirtschaftszone umgezont worden. Bei 19 Hektaren sei Überdimensionierung der Grund gewesen. Und 60 Hektaren in der Bauzone seien von einer Arbeitszone in eine andere Zone umgezont worden: eine Zone von allgemeinem Interesse, eine Misch-, Wohn- oder Kernzone. Insgesamt sei die Fläche der Arbeitszonen in den letzten drei Jahren um 54 Hektaren verringert worden. Mehrere städtische Gemeinden hätten allerdings die Zweckbestimmung ihrer Arbeitszonen wegen der Entwicklung der tatsächlichen Bodennutzung revidiert. Diese Änderungen machten den Hauptteil der erwähnten 54 Hektaren aus.

Der Staatsrat betont auch, dass die Wirtschaftsförderung bei Revisionen und Änderungen der Ortspläne systematisch angehört werde. In diesem Rahmen könne sie sich zu den von den Gemeinden geplanten Ein- oder Auszonungen von Arbeitszonen äussern.

Aktive Bodenpolitik

Überdies sei die Kantonsregierung daran, einen Gesetzesentwurf zur aktiven Bodenpolitik auszuarbeiten, mit dem die Wirtschaftsförderungspolitik des Kantons gestärkt werden solle. Es sei die Einrichtung eines Systems für die Verwaltung der Arbeitszonen vorgesehen, wie dies die eidgenössische Raumplanungsgesetzgebung verlange.

Auch sei die Schaffung einer kantonalen Anstalt für die aktive Bodenpolitik vorgesehen, welche die entsprechende Strategie des Kantons umzusetzen habe.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema