Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Wirtschaft fördert Entwicklungsprojekte

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wirtschaft fördert Entwicklungsprojekte

Gelebte Kooperation zwischen Unternehmen und Missionen

Seit dreissig Jahren unterstützt die Stiftung «Solidarität Dritte Welt» Entwicklungsprojekte in Ländern des Südens. Das Regionalkomitee Freiburg hat sich soeben neu konstituiert. Es startet demnächst seine jährliche Finanzaktion.

Von WALTER BUCHS

Ausländerpolitik im Allgemeinen und Asylwesen im Besonderen gehören seit Jahren zu Dauerbrennern der Innenpolitik. Konsens besteht weitgehend darüber, dass zur Bremsung der Immigration aus armen, instabilen Ländern in erster Linie partnerschaftliche Beziehungen zwischen den Ländern des Südens und des Nordens aufgebaut und unterhalten werden müssen. Im Interesse einer wirksamen Hilfe zur Selbsthilfe müssen zu diesem Zweck schwergewichtig die Aus- und Berufsbildung breiter Bevölkerungsschichten gefördert, müssen die entsprechenden Strukturen geschaffen werden.

Direkte Hilfe vor Ort

Die christlichen Kirchen sind seit langer Zeit in den entlegensten Orten der Welt präsent. Ihre Missionen nehmen sich derjenigen an, die durch die Maschen der öffentlichen Entwicklungshilfe und der grossen Hilfswerke fallen. Die Schweizer Wirtschaft hat mit der interkonfessionellen Aktion «Solidarität Dritte Welt einen Weg eingeschlagen, solche Projekte, die von der betroffenen Bevölkerung entwickelt und umgesetzt werden, zu unterstützen.

«Solidarität Dritte Welt» (SDW) wurde 1971 von Vertretern der Wirtschaft und der Landeskirchen gegründet. Seit 1994 ist SDW eine Stiftung unter Aufsicht des Eidgenössischen Departements des Innern. Sie sammelt Geld namentlich bei Industrie, Handel, Finanzinstituten, Gewerbe und Privatpersonen für Entwicklungsprojekte der katholischen und evangelischen Missionen. Für die Geldsammlung sind die Regionalkomitees zuständig. Jenes von Freiburg hat sich soeben neu konstituiert und steht unter dem Präsidium von Nationalrat Erwin Jutzet. Er wird von verschiedenen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik unterstützt. Der Sitz des Regionalkomitees befindet sich im Africanum bei den Weissen Vätern in Freiburg.
SDW setzt jedes Jahr eine Projektliste zusammen, die von einem Prüfungsausschuss sorgfältig evaluiert und vom Stiftungsrat genehmigt wird. Die Projekte werden jeweils von einer einer christlichen Kirche nahestehenden Organisation, sei dies eine Ordensgemeinschaft oder Missionsorganisation, eingebracht. Diese kennen die Bedürfnisse vor Ort und sind Garanten für einen effizienten Einsatz der Spendengelder.

Fünf Schulprojekte

Für die Finanzaktion 2003 hat sich das Regionalkomitee aus den Vorschlägen von SDW Schweiz entschieden, im Speziellen fünf Projekte zu unterstützen, welche von kirchlichen Gemeinschaften eingereicht wurden, die auch in Freiburg ansässig sind. Es ist dies beispielsweise die Berufsschule Hoima in Uganda (Weisse Väter), in der Studenten aus mehreren afrikanischen Ländern unter einheimischer Leitung eine Ausbildung zu Technikern und Führungspersönlichkeiten erhalten. Es ist eine Technische Hochschule auf Madagaskar (Pauluswerk), die zum Ziel hat, Techniker, Pädagogen, lokale Wirtschaftsführer und Fachhandwerker von morgen professionell auszubilden. Auf Haiti engagieren sich die Schwestern vom Heiligen-Kreuz für die Verbesserung der Schulsituation und der Lehrerbildung (Laienmissionarinnen, Villars-sur-Glâne). Weiter möchte SDW Freiburg einen Beitrag leisten an eine Handwerkerschule in Munteme (Uganda) und eine Berufsschule bei Nairobi (Kenia).

Mehr zum Thema