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Wirtschaftliche Kraft erhöht

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Generalversammlung der Raiffeisenbank Plaffeien-Plasselb

Gegen 400 Genossenschaftsmitglieder der Raiffeisenbank Plaffeien-Plasselb liessen sich am Samstagabend über den Geschäftsgang 1999 informieren. Aldo Fasel, Präsident des Verwaltungsrates, gab in seinem Jahresbericht einen Überblick über die wichtigsten Raiffeisen-Schwerpunkte auf schweizerischer und lokaler Ebene. Er betonte dabei, dass die Kundennähe und die persönliche Beziehung zwischen Bankteam und Bankkunde einer der zentralsten Punkte und Stärken des Raiffeisenverbandes ist.

In der Geschichte der Raiffeisenbanken Plaffeien und Plasselb sei die letztjährig beschlossene Fusion ein Meilenstein gewesen, erklärte er. Der Entscheid, die Kräfte zu vereinen, sei richtig gewesen, die wirtschaftliche Stärke sei deutlich erhöht worden. Man wolle sich auch in Zukunft bemühen, eine gesunde Bank mit zufriedener Kundschaft zu sein, gleichzeitig aber am Ball bleiben, wenn es um den Anschluss an neue Technologien gehe, führte Aldo Fasel aus. Den Bau der ARA Sense-Oberland erwähnte der Präsident als wirtschaftlich sehr bedeutsames Projekt.

Arbeitsintensives Jahr

Bankleiter Felix Neuhaus führte in seinem Jahresbericht aus, dass das Jahr durch die Fusion sehr arbeitsintensiv ausgefallen war. Der Übergang konnte dank dem grossen Einsatz sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die neben dem täglichen Einsatz viel Zusatzarbeit geleistet hätten, ohne grosse Probleme bewältigt werden.

Um einen direkten Vergleich anstellen zu können, hat man die Zahlen des ersten gemeinsamen Geschäftsjahres einem Zusammenzug der früheren Abschlüsse beider Banken gegenübergestellt. Die Bilanzsumme erfuhr einen Zuwachs von 1,3 Prozent auf 160 Mio. Franken. In den letzten vier Jahren konnte gar eine Steigerung von 21 Prozent verzeichnet werden. Die Kundengelder erhöhten sich 1999 um 2,7 Prozent auf 117,2 Mio. Franken, und die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform überschritten erstmals die 100-Mio. Franken-Grenze. Sie stiegen um 3,8 Prozent auf 103,5 Mio. Franken.
Auch die Ausleihungen konnten um 1,7 Prozent auf 146,6 Mio. Franken gesteigert werden. Bei den Ausleihungen an die Gemeinden ist eine Reduktion festzustellen, da die an der Ara Sense-
Oberland beteiligten Gemeinden ihre Anteile selbst übernommen haben.

Leicht tieferer Bruttogewinn

Eine Anpassung der Zinssätze von Spargeldern und Hypotheken der RB Plasselb auf das Niveau der RB Plaffeien sowie die Renovationskosten für drei Mietwohnungen für 70 000 Franken haben dazu geführt, dass der Bruttogewinn um 9,1 Prozent tiefer ausgefallen ist. Der Bruttoertrag blieb mit 2,7 Mio. Franken etwa im Rahmen des Vorjahres.

Besonders erfreut zeigte sich Bankleiter Felix Neuhaus über den Mitgliederzuwachs von 107 Personen auf 1719 Genossenschafter. Bevor er verschiedene neue Raiffeisen-Angebote präsentierte, betonte Felix Neuhaus, dass die Bank über sehr solide eigene Mittel verfüge. Die Reserven und Rückstellungen sind auf 9,7 Mio. Franken gestiegen.
Die Versammlung stimmte der Verwendung des Jahresgewinnes von 414706 Franken einstimmig zu und genehmigte Erfolgsrechnung und Bilanz. Ohne Diskussionen wurde auch einer Statutenanpassung zugestimmt, die von Verwaltungsrats-Vizepräsident Franz Thalmann präsentiert wurde.

Zehn Glückspilze

Neben den beiden schweizerischen Jubiläumsaktionen zum 100-jährigen Bestehen von Raiffeisen hat die RB Plaffeien-Plasselb den Geburtstag auf eigene Weise gefeiert. An der Versammlung wurden zehn Genossenschaftsmitglieder ausgelost, die je 100 Franken mit nach Hause nehmen konnten. Freuen durften sich auch die Kinder, die vor der Versammlung als Gewinner des traditionellen Malwettbewerbs auf Primarschulstufe bekannt gegeben und beschenkt wurden.

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